Burladingen / Matthias Badura Der Textilhersteller bildet in mehreren Berufen aus. Burladinger Schüler informierten sich über die Möglichkeiten.

Allenthalben fehlen Lehrlinge? Nicht beim Burladinger Textilhersteller Trigema. Die Ausbildungsplätze, die der Betrieb anbietet, sind gefragt. Wer noch eine Stelle für 2020 ergattern möchte, sollte sich schnell bewerben, ein Teil ist schon vergeben.

Trotz der Nachfrage veranstaltete der Bekleidungshersteller auch in diesem Frühjahr einen „Tag der Ausbildung“, bei dem sich Jugendliche auf der Schwelle zum Berufsleben im Betrieb umsehen und die dort vermittelten Berufe kennenlernen konnten. 90 Schüler des Burladinger Schulverbundes und der Realschule, Klasse 9, besuchten die Firma am Donnerstag.

Unterteilt in mehrere Gruppen wurden sie nicht von älteren Personalchefs durch die Werkhallen geführt, sondern von Azubis der Firma, von nahezu Gleichaltrigen. Die berichteten was an den einzelnen Arbeitsplätzen verlangt wird und was dort passiert, vermitteln außerdem, warum sie sich für die eine oder eben die andere Ausbildung entschieden haben, was ihnen daran gefällt und worauf man sich einzustellen hat, wenn man diesen Weg einschlägt.

Angeboten wird bei der Firma Trigema die Ausbildung zum Industriekaufmann, zum Textil- und Modenäher (oder -schneider), zum Produktveredler oder zum Produktionsmechaniker. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, eine Lehre als Elektroniker oder Industriemechaniker zu absolvieren. Allerdings nicht derzeit. Alle dieses Plätze sind momentan belegt.

Wie erhält man eine Lehrstelle bei Trigema? Natürlich muss man sich zuerst bewerben. Mit dem Notendurchschnitt erhöht sich dann die Chance auf eine Zusage. Unterscheidungen nach Nationalität und Geschlecht werden bei der Einstellung nicht gemacht, ein Junge kann sich ebenso zum Modeschneider ausbilden lassen wie ein Mädchen die Lehre als Produktionsmechanikerin antreten kann. Und wer wird nach der Ausbildung übernommen? „Alle, die bleiben möchten“, sagte Marc Löckel am Donnerstag. Er ist als Ausbilder für die Industriekaufleute zuständig und hatte den Ausbildungstag zusammen mit den Lehrlingen vorbereitet. Natürlich hat er bei Trigema gelernt!

Womöglich haben sich einige der Schüler der Realschule und des Schulverbundes nach dem Ausbildungstag umgehend daheim an den Computer gesetzt und eine Bewerbung an Trigema geschrieben?

Wer das auch tun möchte, findet weitere Informationen auf der Homepage des Bekleidungsherstellers: www.trigema.de/karriere/ausbildung-bei-trigema.

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junge Leute, in manchen Jahren etwas weniger, bildet die Firma Trigema aus. Wer seine Lehre gut hingekriegt hat und bleiben will, erhält auch einen Job.