Gauselfingen / ALINA KLAIBER  Uhr
Der Tag der offenen Tür in der Gauselfinger Auffangstation für Polarhunde war neuerlich ein Besuchererfolg. Auch dabei: Keyla, eine ehemalige Bewohnern.

Am Tag der offenen Tür der „Nothilfe für Polarhunde“ sah man zahlreiche verschiedene Autokennzeichen auf dem Gauselfinger Sportplatz.  Es waren nicht zahlreiche Mitglieder aus ganz Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Dänemark angereist, sondern auch weitere Hundeliebhaber aus dem weiten Umkreis.

Der Hauptsitz des Vereins liegt in Freudenstadt und ist seit März 2014 auch mit einer Auffangstation für Polarhunde in Gauselfingen vertreten. Die Vorsitzende des Vereins Christiane Breinig sprach mit Leidenschaft über die Auffangstation, die mittlerweile 24 Hunde beherbergt. Damit sind alle Plätze belegt. Meist stammen die Hunde aus Familien, die von einer Scheidung, Krankheit, Todesfällen oder einer wirtschaftlichen Notlage betroffen sind. In der Auffangstation werden die Hunde resozialisiert. Dabei werden nicht nur ausschließlich Polarhunde aufgenommen, in dringenden Notfällen – und wenn der Platz verfügbar ist – werden alle Hunderassen aufge- nommen.

Es gab viel zu sehen, etwa eine Hunde-Olympiade mit einem Parcours sowie Verkaufs- und Infostände, ein Flohmarkt rundete das Angebot ab.