Killer Super-Saisonschluss im Peitschenmuseum

Erika Farkas schwingt vor dem Museum die Peitsche. Die Besucher lauschten andächtig dem Knallen.
Erika Farkas schwingt vor dem Museum die Peitsche. Die Besucher lauschten andächtig dem Knallen. © Foto: Matthias Badura
Burladingen / Eugen Leibold 08.10.2018
Am letzten Öffnungstag des Peitschenmuseum herrschte Andrang. Das versöhnte mit dem eher flauen Besuch der letzten Male.

Der vorvergangene Öffnungstag fand in den Sommerferien statt, der im September war verregnet – und beide Male verirrten sich nicht allzu viele Besucher ins Peitschenmuseum im Killermer Bahnhof ein.

Am gestrigen Sonntag, dem letzten Öffnungstag dieses Jahres, herrschte dagegen so richtig Andrang. Das mag mit am Wetter gelegen haben, dass es richtig gut mit den Veranstaltern gemeint hatte. Viele Besucher kamen. Die meisten, um eine Führung zu erleben, einige andere, die das Museum längst kennen, um eine Rote Wurst zu essen oder ein Bier zu trinken.

Im Restaurant war eine Ausstellung mit Miniaturen des verstorbenen Willi Ranft aufgebaut. Ranft war Mitglied des Heimatvereins Killer und hat traditionelle Werkstätten und Arbeitsgeräte nachgebildet. Nachdem sie die kunstvollen Arbeiten bewundert hatten, bevorzugten es nicht wenige Gäste, draußen vor dem Bahnhof zu hocken und die Herbstsonne zu genießen. Dort konnten sie in Abständen erleben, wie Erika und Zoltan Farkas wieder einmal fulminant ihre Peitschen knallen ließen.

Wie Museumsleiter Oliver Simmendinger abschließend sagte, gab es 2018 sechs Öffnungstage mit rund 300 Besuchern. Daneben fanden zehn Sonderführungen im Rahmen von Jahrgangs- oder Geburtstagsfeiern statt.

Jetzt herrscht Winterpause

Winterpause herrscht während der kommenden Monate im Killermer Peitschenmuseum. Das kommende Öffnungs- und Ausstellungsjahr beginnt am 1. Mai 2019. Alle Infos – auch über Sonderführungen – finden sich auf der Homepage www.peitschenmuseum.de.

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