Die Vogelfreunde Hausen i. K. nahmen am Sonntag an den Deutschen Meisterschaften in Bad Salzuflen teil. Mit neun Meister- und drei Vizemeistertiteln traten sie die Heimreise an.

Die Deutschen Meisterschaften in Bad Salzuflen werden als Ausstellung der Superlative in die Annalen der Vogelzüchter aus Hausen eingehen. Zum dritten Mal in Folge gewannen sie den Wanderpokal für Wildvögel und dürfen diesen nun behalten. Hausen im Killertal ist damit der Verein mit den besten drei Stämmen. Unter insgesamt 180 Ausstellern haben drei Züchter aus Hausen zum dritten Mal in Folge den Pokal gewonnen: Günter Wuhrer mit Weißhandkernbeißern und 364 Punkten, Jürgen Wuhrer mit Erlenzeisigen und 365 Punkten und Herbert Reiber mit Yarellzeisigen und 371 Punkten. Die weiteren Erfolge im Einzelnen: Günter Wuhrer wurde jeweils deutscher Meister mit Stieglitz, Weißhandkernbeißer Einzelvogel und Kollektion. Jürgen Wuhrer holte zwei Meistertitel mit einer Bartmeise (Einzelvogel) und einer Mönchsgrasmücke (Einzelvogel) und eine Silbermedaille mit Erlenzeisigen. Klaus Eckert wurde Deutscher Meister mit einer Kollektion Kohlmeisen. Herbert Reiber errang die Goldmedaille mit einer Kollektion Yarellzeisigen. Fritz Hahn stellte mit einer China-Nachtigall den besten exotischen Weichfresser und wurde Gruppensieger. Mit roten und grünen Kardinälen holte er jeweils einen ersten und einen zweiten Platz.

Erstausstellerin Yvonne Schmid gewann einen Pokal für das beste Silberschnäbelchen, einen ersten und einen zweiten Platz für Silberschnäbelchen und einen zweiten Platz bei den Binsenamadinen. Ambros Schmid, ebenfalls Erstaussteller, erzielte mit einer Kollektion rot/schwarzer Kanarien sehr gute 365 Punkte, Wolfgang Stauß holte mit einem Stieglitz Major Einzelvogel und einem Erlenzeisig jeweils den zweiten Platz.