Nach bestem Wissen und Gewissen hätten er und seine Ortschaftsräte im vergangenen Jahr ihren kommunalen Auftrag erfüllt, sagte Ortsvorsteher Rudi Kanz in der ersten Sitzung des Ortschaftsrates im neuen Jahr. Bei manchmal geteilten Meinungen habe man immer einen tragbaren Kompromiss gefunden. Kanz erinnerte sodann an die Investition von über einer Million Euro für die Fertigstellung der Vorarbeiten fürs DSL durch die Firma Net Com. Seit Dezember sei nun auch Gauselfingen am schnellen Internet angeschlossen.

Des Weiteren seien die Sanierung der Brunnenanlage und die Neugestaltung des Rathaus-Vorplatzes abgeschlossen. Der angrenzende Kinderspielplatz sei mit einem neuen Metallzaun abgesichert und mit hochwertigen Spielgeräten versehen worden. Die schon lange bestellten neuen Tore für den Friedhof würden noch angebracht. Nach langem Hin und Her sei die „Dicke“, der Weg bei den Polarhunden, mit Sperrtafeln versehen worden.

Ferner teilte der Ortsvorsteher mit, dass alle Wohnhäuser entlang der Ortsdurchfahrt B 32 mit Leben gefüllt werden konnten. Darunter auch ein Fahrradshop und ein Gewerbebetrieb. Die Einwohnerzahl gab Kanz mit 1003 an. Viele ältere Häuser hätten neue Besitzer gefunden. Harmonisch habe sich wieder die Zusammenarbeit der Vereine gestaltet. Und auch einige Privatpersonen hätten sich zum Wohle der Allgemeinheit engagiert.

Dieses Jahr, blickte Rudi Kanz voraus, steht in Gauselfingen ein Großprojekt – die Festhalle – an. Dazu komme die Gestaltung des Kindergartenspielplatzes, das Erstellen von Urnengräbern auf dem Friedhof samt der Pflasterung des zugehörigen Weges, die Anschaffung eines Kommunaltraktors mit Hänger, weiterer Grunderwerb, zwei neue Tore für die Feuerwehr und die Ergänzung des Spielplatzes um ein weiteres Spielgerät. Die dazu benötigten Mittel seien von Seiten der Stadtverwaltung genehmigt.

Noch einmal zurück zur neuen Turn- und Festhalle. Ihr Standort werde nicht wie geplant auf dem Platz des alten Kindergartens und der Post sein, sondern beim Friedhof. Parkplatzprobleme resultierten draus nicht. Die Halle soll eingeschossig errichtet werden. Zur jetzigen Halle führte der Ortsvorsteher aus, dass es für sie einen Kaufinteressenten gebe.

Weiter ließ Kanz wissen, dass von Seiten der Stadt das Revitalisierungsprogramm für 2019 aktiviert worden sei. Damit können junge Familien erneut Zuschüsse beantragen – und zwar über die Ortschaftsverwaltung, jedoch nur bis Ende März.

Ein leidiges Thema nannte Kanz die Öffnungszeiten des Kindergartens. Sie seien aus Gründen der Elternfreundlichkeit von bisher 7 bis 12 Uhr auf 7.30 bis 12.30 Uhr geändert worden.

Bei der die Sitzung beschließenden Bürgerfragestunde äußerte ein Bürger die Bitte, sich doch Gedanken darüber zu machen, ob man an der B 32 ein Mitfahrbänkle aufstellen könnte.

Ein weiterer Bürger regte an, auf dem Spielplatz vielleicht auch eine Attraktion für die Eltern oder Omas der Kinder zu schaffen.