Melchingen Nervenkitzel auf Hohenmelchingen

Abwärts an der Melchinger Burgruine – das war Spannung pur. Der Klettertag stieß auf so große Begeisterung, dass er nächstes Jahr wiederholt werden soll. Auch Erwachsene wollen dann mitmachen.
Abwärts an der Melchinger Burgruine – das war Spannung pur. Der Klettertag stieß auf so große Begeisterung, dass er nächstes Jahr wiederholt werden soll. Auch Erwachsene wollen dann mitmachen. © Foto: Adelbert Barth
Melchingen / Adelbert Barth 21.06.2018

Unter dem Motto „Lust auf Abenteuer“ haben die Jugendleiter der Albvereinsgruppen Stetten, Melchingen und Salmendingen Kinder zu einem Tag auf die Burgruine Melchingen eingeladen. 65 junge Leute aus den drei Ortsgruppen hatten sich dazu angemeldet.

Die Organisatoren Silke Arnold und Sandra Schäfer (Stetten), Anton Ott und Marcel Mayer (Salmendingen) sowie Tobias Schopp, Klaus Szaukellis, Alexandra Bitzer und Melanie Hirlinger (Melchingen), hatten sich mächtig viel Arbeit gemacht, um den Kindern einen erlebnisreichen Parcours zu bieten.

Gestartet wurde an der Albvereinshütte. Hier stand mit Bierkistenstapeln die erste Herausforderung mit Nervenflattern an. Natürlich waren die Teilnehmer dabei vorbildlich gesichert.

Im Turm der Burgruine musste man nach oben klettern oder sich nach unten abseilen. Noch mehr Nevenkitzel gab es bei einer Riesenschaukel. Wer sich traute wurde mit einer Seilwinde in die Baumkronen gezogen und konnte nach dem Auslösen in luftiger Höhe schaukeln.

Wer mutig war, der balancierte über einen Baumstamm in vier Meter Höhe. Die weniger Mutigen versuchten sich auf Slacklines knapp über dem Boden. Doch der krönende Abschluss war eine Tarzanbahn zwischen Burgruine und Albvereinshütte, mit der man ins Tal rauschen konnte.

Alle Hände voll zu tun hatten die nahezu 30 Betreuer an den Stationen. Sie waren von dem „RopeWorker“ Marcel Mayer bestens instruiert worden und sorgten für die Sicherheit an den einzelnen Stationen. Mayer stellte auch die Sicherungsseile und die Ausrüstung zur Verfügung.

Bei so viel Nervenkitzel und Anstrengung stellten sich natürlich Hunger und Durst ein. Doch in der Albvereinshütte fand sich dafür Abhilfe. Auch viele Erwachsene aus den drei Ortschaften waren da, ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken und schauten den jungen Klettermaxen zu.

Bei einer Verlosung unter den Teilnehmern gab es abschließend Preise zu gewinnen. Am Ende des Tages waren sich alle einig, dass diese Veranstaltung  im nächsten Jahr wiederholt werden soll – dann aber an zwei Tagen, damit die „Alten“ auch ein bisschen Klettern und Spaß haben können.

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