Ringingen Mehr Bewerber als Plätze im neuen  Baugebiet

Im Gebiet „Haupt VI“ sollen zwölf neue Bauplätze entstehen. Indes ist der Bedarf nach Bauland in Ringingen erheblich größer, die Liste der Bewerber erheblich länger.
Im Gebiet „Haupt VI“ sollen zwölf neue Bauplätze entstehen. Indes ist der Bedarf nach Bauland in Ringingen erheblich größer, die Liste der Bewerber erheblich länger. © Foto: Eugen Leibold
Ringingen / Eugen Leibold 11.10.2018
Ringinger Ortschaftsrat beschließt die Erweiterung. Zwölf Bauwillige können zum Zuge kommen.

Den Schwerpunkt der jüngsten Sitzung des Ringinger Ortschaftsrates bildete das Thema Baugebietserweiterung.

Mit anwesend war an diesem Abend der Planer Dr. Klaus Grossmann vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Balingen. Wie er erklärte, umfasst das neue Baugebiet „Haupt VI“ 0,92 Hek­tar Fläche und bietet Platz für zwölf  Bauplätze. Wie allerdings Ortsvorsteher Markus Weiß eingangs erläutert hatte, sind heute schon mehr als zwölf Bewerber vorhanden. Das Baugebiet größer auszuweisen ist nicht möglich, da einer der Grundstücksbesitzer derzeit nicht bereit ist, sein Areal an die Stadt zu verkaufen.

Die Bauplätze haben eine Größe zwischen 569 und 682 Quadratmeter. Durch eine Eingrünung an der Grenze zu den benachbarten landwirtschaftlichen Nutzflächen, am Straßenrand und an den Baugrundstücken soll das neue Gebiet ein ansprechendes Aussehen erhalten.

Auf den neuen Plätzen soll eine Bauweise von bis zu zwei Geschossen erlaubt sein. Zulässig sind Satteldächer, Pultdächer und Flachdächer. Zur Beseitigung des Niederschlagswassers wird empfohlen, es in Zisternen einzuleiten.

Nach den detaillierten Ausführungen und Erläuterungen Klaus  Grossmanns stimmte das Gremium dem vorgelegten Konzept einstimmig zu. Nun folgt die Anhörung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange, danach muss der Gemeinderat entscheiden. Die Ringinger Bauwilligen hoffen auf ein zügiges Vorgehen.

Gemeinde ist blockiert

Was neues Bauland angeht, gibt es verschiedene Gedankenspiele. Man hat ein Gelände im Auge, doch das müsste die Stadt erst erwerben. Ebenso müsste der Flächennutzungsplan geändert werden. Funktioniert dieser Plan jedoch nicht, dann ist Ringingen in baulicher Hinsicht bis auf Weiteres blockiert.

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