Der Stadtteil Gammertingen-Mariaberg summt vor buntem Treiben, an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken und zu unternehmen: Wenn Familien in der Spielstraße gemeinsam Pedalo fahren, Kinder auf dem Bungee-Trampolin himmelhoch Saltos schlagen, riesige Seifenblasen die Luft erfüllen und ein kleiner Express-Dampftraktor Besuchende durch den Klosterhof kutschiert, dann ist der Mariaberger Tag.

Der diakonische Träger Mariaberg e.V. öffnete wieder seine Tore und präsentierte seine Geschäftsfelder und Angebote mit Spiel, Spaß, Tombola, viel Musik und künstlerischen wie sportlichen Mitmachaktionen. Das traditionelle Familienfest zog knapp 4000 Besucher an und schaffte einen Ort der Begegnung zwischen Jung und Alt sowie Menschen mit und ohne Behinderung.

„Fröhlich und selbstverständlich sind wir heute zusammen gewesen“, fasste Dekan im Ruhestand Klaus Homann zusammen. „Es war ein Tag zum richtig Genießen, und zum Verweilen.“ Dazu passe die leuchtend bunte Schnecke auf blumigem Weg, die das diesjährige Plakat der Veranstaltung zierte: das Bild von Cindy Bertram vom Kunstkeller Mariaberg lädt zur Entschleunigung ein und weist auf Einfühlsamkeit und Geduld hin, sowohl sich selbst als auch den Mitmenschen gegenüber.

Beides konnten Besucher und Anwohner Mariabergs beim Aufeinandertreffen an den verschiedenen Kreativ- und Kulinarikstationen ganz ungezwungen erfahren. Zu Beginn stand die Begrüßung durch den Mariaberger Vorstand Rüdiger Böhm und der Gottesdienst im großen Festzelt unter der Leitung von Diakonin Renate Nottbrock, Vikarin Stephanie Pfander und Pfarrer Martin Rose. In zahlreichen Infoständen spiegelten die Geschäftsbereiche danach die Vielfalt der Einrichtung wider.

Schattentheater und Zirkus

Bei den Vorstellungen des Schattentheaters Lichtblick und des Zirkus Kuuletti amüsierten sich Gäste wie Klienten gleichermaßen. So hielt das Publikum den Atem an, wenn der Wuschelhund Joschka vom integrativen Zirkus durch den Flammenring sprang oder der junge Fakir bei der Karotten-Guillotine seinen Arm aufs Spiel setzte. Trotz Gewitterwarnung hielt das Wetter für die Dauer des Festes. Kein Wunder, meinte der Vereinsvorsitzende Klaus Homann: „Gott meint es eben gut mit Mariaberg und uns.“