Gauselfingen Krönendes Finale auf dem Kirchplatz

Gauselfingen / Eugen Leibold 13.08.2018
King Ralf und Gentlemen’s Riot beendeten den dreiteiligen Konzertsommer des Gauselfinger Musikvereins.

In den Sonntagmorgenstunden  endete in Gauselfingen auf dem Kirchplatz ein außergewöhnlicher Musiksommer. Begonnen hatte die vom Musikverein Gauselfingen veranstaltete Konzertreihe im Juli mit einem Open Air, das die Kapelle selbst gestaltete.

Vergangene Woche folgte ein weiteres Freiluftkonzert, dieses Mal mit den  Schrillen Fehlaperlen. Schon diese beiden Veranstaltungen waren hervorragend besucht. Doch beispiellos steht der vergangene Samstag da. Weit über 600 Besucher wollten beim Auftritt von Gentlemen’s Riot und King Ralf dabei sein. Deshalb waren auch der Foodtruck, die Cocktailbar und der Weizenbierstand ständig belagert – wobei es jedoch keine langen Wartezeiten gab. Gentlemen’s Riot eröffneten das Konzert. Die vier Jungs aus dem Kreis Sigmaringen und aus Gauselfingen sorgten mit sattem Country, Blues und Rock – vorwiegend von Johnny Cash und Johnny Trouble – für eine unvergleichliche Stimmung; man fühlte sich mal wie auf der Road 66, mal wie im Wilden Westen – oder auch mal wie im County Jail.

Die Band besteht seit 2013 und probt regelmäßig im Gauselfinger „Wir“. Dennoch ist sie im Dorf kaum bekannt. Ungläubig schüttelte mancher Einheimische den Kopf. Da habe man solch eine Gruppe mit einer derart guten Musik vor der Haustür und wisse nichts von ihrer Existenz. Das dürfte sich allerdings mit dem Samstagabend geändert haben. Unter tosendem Applaus verließen die Gentlemen die Bühne, um King Ralf Platz zu machen.

Der Daugendorfer knüpfte da an, wo die Vorgruppe aufgehört hatte, sang Lieder von der Straße, von der Liebe und vom Kampf des Lebens. Rock- und Pop-Klassiker, die man immer wieder gerne hört.

King Ralf ist einer der meistgebuchten Solokünstler Deutschlands und auch in Gauselfingen war das Charisma des Königs mit der Powerstimme zu spüren. Vor seinem Auftritt mischte sich der „Star ohne Starallüren“, wie  man ihn nennt, unters Publikum und plauderte mit den Fans.

Fazit: Der Musikverein kann hochzufrieden und stolz sein. Glück hatte er freilich das dritte Mal in Folge mit dem Wetter. Glück hatten er und die Besucher aber auch mit den heimischen Unternehmern. Die haben die Gage übernommen. Weshalb der Eintritt zum Konzert frei war. Hut ab!

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