Knackpunkt Walzmühle

HARDY KROMER 22.06.2013
Der neue Regionalplan und seine Auswirkungen auf Burladingen: Um die zukünftige Nutzung der Walzmühle gibt es ein zähes Ringen.

Stetten/Hörschwag - Was erlaubt der neue Regionalplan an der Walzmühle? Die Stadt kämpft um möglichst große Spielräume für das neue Eigentümerduo aus Reutlingen, um eine touristische/museale/gastronomische Nutzung des Geländes zu ermöglichen. Der Regionalverband hält dagegen: "Eine größere Splittersiedlung" im Laucherttal nördlich von Hörschwag wird nicht geduldet. Freiraumschutz, Landschaftsschutz und Hochwasserschutz hätten Vorrang. Nur "eine geringfügige Arrondierung" des regionalen Grünzugs (bis 0,5 Hektar) sei an der Walzmühle möglich.

"Nicht nachvollziehbar" nannte der Freie Wähler Walter Glaser diese Haltung, als es am Donnerstagabend im Gemeinderat um die städtischen Stellungnahmen zum Regionalplan ging. Die Einschränkungen bei der Walzmühle ergeben für Glaser keinen Sinn. "Ohne eine sinnvolle Nachnutzung sind solche Gebäude dem Verfall preisgegeben", mahnte er. Vielleicht, so empfahl er, sollte man die Mitglieder des Planungsausschusses einzeln anschreiben. Bürgermeister Ebert versicherte: "Wir sind an diesem Problem intensiv dran."

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