Starzeln Klosterprojekt ist vorerst gescheitert

Schwester Paulina (rechts) lebte und arbeitete seit Januar vergangenen Jahres in Starzeln und Burladingen, ihre Mit-Ordensfrau Christine kam im Juli 2017 auf der Alb an. Inzwischen sind beide in Sigmaringen, das geplante Kloster in der Killlertalstraße 29 ist verwaist.
Schwester Paulina (rechts) lebte und arbeitete seit Januar vergangenen Jahres in Starzeln und Burladingen, ihre Mit-Ordensfrau Christine kam im Juli 2017 auf der Alb an. Inzwischen sind beide in Sigmaringen, das geplante Kloster in der Killlertalstraße 29 ist verwaist. © Foto: Archiv
Starzeln / HZ 01.08.2018

Wie Pfarrer Konrad Bueb am Montagabend überraschend beim Gottesdienst in der Burladinger Fideliskirche bekannt gab, haben die beiden tamilischen Ordensschwestern Christine und Paulina Starzeln verlassen. Dort wohnten sie seit über einem Jahr.

Jetzt in Sigmaringen tätig

Die beiden Franziskanerinnen sind nach Sigmaringen gezogen. Sie beenden damit ihre Tätigkeit im Burladinger Altenwohn- und Pflegeheim St. Georg und arbeiten künftig, nachdem sie vom Weihbischof versetzt wurden, im Sigmaringer Josefinenstift der Vinzenz von Paul gGmbH.

Ursprünglich geplant war, dass in absehbarer Zeit weitere tamilische Ordensschwestern den beiden Pionierinnen nachfolgen und ebenfalls Quartier in Starzeln bei Evita Koptschalitsch in der Killertalstraße 29 nehmen (die HZ berichtete). Aus dem Wohnhaus hätte nach und nach ein Kloster entstehen sollen. Einerseits hatte man sich eine weitere Verstärkung an Pflegekräften für Heime und Tageseinrichtungen erhofft, andererseits Impulse für das geistig-spirituelle Leben in der Stadt versprochen.

Schlüssel sind übergeben

Evita Koptschalitsch bestätigte am Montag auf Anfrage der HZ, dass die beiden Ordensfrauen inzwischen aus ihrem Haus ausgezogen seien, die Wohnungsschlüssel hätten sie bereits ordnungsgemäß übergeben.

Zu den Gründen, warum das maßgeblich von ihr in die Wege geleitete Klosterprojekt  gescheitert ist, wollte sich die Starzelnerin nicht äußern. Das habe sie alles sehr mitgenommen, meinte sie.

Noch immer Hoffnung

Sie gebe aber die Hoffnung nicht auf, das Vorhaben erneut ankurbeln zu können. Sie stehe weiterhin in Gesprächen mit der Erzdiözese Freiburg und mit dem Orden.

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