Und wenn das Wetter noch so unsicher waren, die Fans der Zweitaktmotoren strebten am  Wochenende auf das Sportgelände des TSV Hausen. Dort fand zum fünften Mal das Killertaler Zwei-Takt-Treffen statt.

Bereits am Samstagnachmittag gab es ein „Warm up“. Ein Lagerfeuer brannte, ein Weizenstand lockte, Musik der 70er-  und 80er-Jahre war zu hören.  Knapp 40 Freunde der Zwei-Takt-Motoren fanden sich ein. Einige nahmen sogar die Möglichkeit wahr, auf dem Gelände zu campen.

Pünktlich um 10 Uhr am Sonntagvormittag wurde dann das eigentliche Treffen von Cheforganisator Hardy Ruff eröffnet. Trotz des unsicheren Wetters machten sich viele Fans mit oder ohne ihre Zweiräder auf den Weg nach Hausen. Schnell füllte sich der für die Ausstellungsfahrzeuge hergerichtete Platz mit Maschinen aller Typen. Rund 300 Fahrzeuge wurden gezählt. Am Nachmittag gab es eine Sternfahrt.

Deutscher Meister zu Gast

Natürlich waren bei dieser Schau auch Maschinen dabei, die besondere Aufmerksamkeit auf sich zogen. Dazu gehörte eine Honda 250 NSR mit 60 PS, deren stolze Besitzerin Anne Höss aus Weil der Stadt ist.

Walter Koschine aus Winterlingen fuhr früher beim Grand Prix (125-Kubikmeter-Klasse) mit. Er wurde zwei Mal Deutscher Meister, war Deutscher Vizemeister.  Nach Hausen hatte er seine Suzuki RG 500 mit 95 PS, Baujahr 1987, mitgebracht.

Auf einem Kleinteilemarkt konnte gestöbert werden. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgte ein großes Helferteam des TSV Hausen. Sei es am Weizenstand, im Vereinsheim oder in mehreren Zelten, der TSV konnte die Wünsche nach Getränken oder nach einem guten Essen in Form von Schnitzel mit Pommes oder Roten vom Grill dank der vielen Helfer schnell erfüllen.

Die Fans freuen sich schon auf das nächste Killertaltreffen. Wenn auf Schnait wieder das Rattern und Knattern der Zweiradfahrzeugen zu hören sein wird.

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Kubikzentimeter- und 80 Kubikzentimeter-Maschinen starteten am Sonntagnachmittag zur Sternfahrt. Da konnte das Wetter noch so unsicher sein.