Melchingen Haarscharf am Treppchen vorbei

In Teningen stark vertreten waren die Melchinger Feuerwehrsportler. Privatfoto
In Teningen stark vertreten waren die Melchinger Feuerwehrsportler. Privatfoto
URBAN MAYER 04.07.2012
Die Melchinger Feuerwehrsportgruppe holte beim baden-württembergischen Feuerwehr-Duathlon in Teningen Platz vier in der Sonderwertung Aktive und verpasste damit einen Pokalgewinn nur ganz knapp.

Mit der bisherigen Rekordzahl von 24 Teilnehmern, davon 17 Duathleten und sieben Nordic Walkern, trat die Melchinger Feuerwehrsportgruppe, angeführt von Anita Bahnmüller, beim Feuerwehr-Duathlon in Teningen an. Dabei behauptete ihr Favoritenpaar Sigrid und Thomas Sulz wiederum die Spitzenplätze in der Gruppe, und alle erreichten unfallfrei das Ziel.

Nach der Busfahrt durch den Schwarzwald in die Rheinebene gingen die Duathleten pünktlich um 10.40 Uhr an den Start, die Nordic Walker eine Stunde später. Die ebene Strecke durch das Teninger Allmend, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete am Oberrhein, begeisterte Läufer und Walker gleichermaßen. Dabei wurde der Waldboden als sehr angenehm empfunden. Auch die Radstrecke begann in der Rheinebene ganz gemütlich, wurde dann aber mit einer Bergetappe in die Weinberge des Nimbergs doch recht anspruchsvoll.

Belohnt wurden die Anstrengungen der Wettkämpfer - einmal oben angekommen - mit einer herrlichen Aussicht auf den nördlichen Breisgau und den Kaiserstuhl. Den sportlichen Bemühungen bestens angepasst waren auch die Wetterverhältnisse mit zunächst leichter Bewölkung und Temperaturen bis zu 29 Grad in Zielnähe.

Tapfer geschlagen haben sich neben dem Kommandanten Wolfgang Schmid insbesondere auch die beiden Jugendfeuerwehrsportler Luis Schüpach und Jens Schuler.

Bei der Siegerehrung betonte Innenminister Reinhold Gall, der fünfte Feuerwehr-Duathlon des Landes beweise, "wie engagiert unsere Brandbekämpfer zur Sache gehen". Fitness, so Gall, gehöre zur Feuerwehr wie das Wasser zum Löschen eines Brandes.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Melchinger indes schon auf dem Heimweg, stolz darauf, auf Landesniveau den vierten Platz in der Sonderwertung Aktive erzielt zu haben. Die Fahrt im bequemen Mannschaftsbus bot ihnen Gelegenheit zur Regeneration von den sportlichen Strapazen.