Salmendingen Wer hat die originellste Maske?

Wieder einmal hatten sich viele Gruppen viel einfallen lassen für die Maskenprämierung der Salmendinger Narrhalla.  In der Gunst vorn lagen die „Pleitegeier“
Wieder einmal hatten sich viele Gruppen viel einfallen lassen für die Maskenprämierung der Salmendinger Narrhalla.  In der Gunst vorn lagen die „Pleitegeier“ © Foto: Eugen Leibold
Salmendingen / Eugen Leibold 13.02.2018
Fünf Gruppen und viele Akteure beteiligten sich an der Maskenprämierung in der Kornbühlhalle.

Die Salmendinger Narren feierten am Sonntagabend in der Kornbühlhalle ihren traditionellen Maskenball. Für die Besucher, die noch nie bei einem Maskenball in Salmendingen dabei waren, entpuppte sich der Ball als regelrechte Sensation. So viel Kreativität so vieler Gruppen ist inzwischen rar geworden.

Der Ball eröffnete mit dem Einmarsch des Elferrates, des Prinzenpaares Laura (Dorn) I. und Jens (Straubinger) I. sowie der Mittleren Garde. Eigentlich begonnen hatte der Abend aber bereits um 19 Uhr mit einem Fackelumzug, an  dem der Elferrat, die Garde und viele Einwohner, darunter vor allem Kinder, teilnahmen. Musikalisch wurde der Umzug vom Musikverein umrahmt.

Das Programm wurde von Norwin Mößner moderiert und musikalisch von der „Tanz- und Partyband Rolf Krüger“ umrahmt. Ab 21 Uhr zogen dann die ersten Maskengruppen herein. Unglaublich, was es hier alles zu sehen gab. Alle Kostüme und Verkleidungen waren einfallsreich und sichtlich mit großem Aufwand gemacht. Man spürte, dass die Teilnehmer mit Herzblut dabei waren.

Insgesamt nahmen fünf Gruppen teil. Letztendlich siegten die Maskengruppe „Pleitegeier“, die als Piloten auftraten. Die anderen Gruppen – die „Gummibärenbande“, „Die wilden Hühner“, die „Jubiläumsgeschenke“ und die „Weinträubchen“– brauchten sich aber nicht hinter den Piloten zu verstecken. Tosender Applaus belohnte auch sie für ihre  Arbeit bei der Herstellung der Kostüme.

Natürlich durfte an diesem Abend ein Auftritt der Lumpenkapelle Salmendingen nicht fehlen. Die riss mit ihrer Musik die Gäste im Saal buchstäblich von den Sitzen.

Nach dem Ende des Programms und des Abends war aber für den Elferrat noch lange nicht Schluss. Als gegen 4 Uhr in der Halle Ruhe eingekehrt war, machte man sich auf den Weg in die Wohnung zur Narrenprinzessin Laura I. Grund hierfür war, dass es in Salmendingen Tradition ist, dass nach dem Ende des Maskenballes der Elferrat, egal wie viel Uhr es ist, zum Frühstück bei der Prinzessin eingeladen ist.

So machte man es auch dieses Mal wieder. Und danach bereitete man sich mit kurzem Schlaf auf den Dorfumzug vor.

50

Jahre alt ist die Narrhalla Salmendingen. Ihren Geburtstag feierte die Truppe nicht mit einem eigenen Fest, sondern im Rahmen ihrer überaus traditionellen Fasnet. Besser geht’s nicht.

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