Ringingen Erst Rinderhüfte, dann Kiachle

Ringingen / Kim Pfister 19.07.2018

Das Kiachlefest des Ringinger Obst- und Gartenbauvereins war wieder ein voller Erfolg. Im Schmalz gebacken und dann gegessen wurden die traditionsreichen Kiachle vor der Vereinshütte „Auf Weiler“. Wie jedes Jahr waren die zahlreichen Gäste begeistert von den Kiachle – einer denkbar einfachen Speise, die aber unvergleichlich gut schmeckt. So gab es um die Mittagszeit rund um die Hütte keine freien Plätze mehr. Was alle Akteure der Vorstandsriege sehr freute. Dazu wurden am Mittag Kaffee und Kuchen angeboten.

Entstanden ist das Kiachlesfest bei den Vorbereitungen zur Ringinger 1200-Jahr-Feier 1999. Damals kam der Obst- und Gartenbauverein auf die Idee, Kiachle zu backen, wie man sie „früher“ gegessen hat. Das Angebot kam hervorragend an. Und aus der für nur einmal geplanten Aktion entwickelte sich das alljährliche Kiachlesfest. Nicht wenige Besucher hoben sich ihr Schmalzgebackenes allerdings als Nachtisch auf. Denn die DRK-Kochgruppe der Bereitschaft Ringingen bot beim Fest ein Mittagsgericht an. Grund dafür ist der diesjährige Feldkochwettbewerb, zu dem die Ringinger DRK-Bereitschaft wieder einmal antritt. Man erinnert sich: Die Truppe hat in der Vergangenheit bei dem Wettbewerb mehrfach vordere Plätze belegt. Und das auf Landesebene.

Der kommende Wettbewerb findet in Mössingen am Sonntag, 29. Juli, anlässlich des 150. Jubiläums der Feuerwehr Mössingen und dem 33. Kreisfeuerwehrtag statt. Servieren werden die Ringinger – wie auch beim Kiachlesfest – eine „zarte Rinderhüfte mit goldenen Kartoffeln und einem sommerlichen Joghurt-Dip“. Das probegekochte Mittagessen kam am Sonntag bei den Gästen sehr gut an und wurde vielzählig gelobt. So kann sich die Kochgruppe mit den vielen Glückwünschen der Probeesser auf den Weg nach Mössingen machen. Selbstverständlich würde sich die Mannschaft um Michael Dieter über mitreisende Fans freuen.

Vor allem muss die Garzeit richtig erwischt werden

Preisgekrönt Die Ringinger haben mit einfallsreichen Gerichten mehrfach am DRK-Feldkochwettbewerb teilgenommen, letztmals 2014 in Dormettingen. Dreimal holten sie den Gesamtsieg. Die Leitung der aktuellen Mannschaft hat Michael Dieter.

Herausforderung Beim diesjährigen Feldkochwettbewerb am Sonntag, 29. Juli, in Mössingen müssen die neun Teams (davon eines aus Armenien) ein „Drei-Komponenten-Menü“ zubereiten. Eine Vorgabe für ein Gericht gibt es nicht. Die Ringinger haben sich dafür entschieden, eine „zarte Rinderhüfte mit goldenen Kartoffeln und Joghurt-Dip“ zu servieren. Zur Verfügung steht allen Teilnehmern nur die gewöhnliche Feldküche („Gulaschkanone“), keine zusätzlichen Geräte. 100 Portionen müssen innerhalb eines engen Zeitraums tischfertig sein. Beim Ringinger Gericht, sagt DRK-Chefkoch Michael Dieter, komme es dieses Mal vor allem darauf an, die Garzeit der Rinderhüfte richtig zu erwischen.
Damit sie auch wirklich schön zart auf den Teller kommt.

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