Killer Erst besichtigen, dann beschließen

Das Killermer Bürgerhaus hat im Zuge der Sanierung ein neues Entrée erhalten. Für weitere Verschönerung wollen die Vereine selbst sorgen. Foto: Tanja Marquardt
Das Killermer Bürgerhaus hat im Zuge der Sanierung ein neues Entrée erhalten. Für weitere Verschönerung wollen die Vereine selbst sorgen. Foto: Tanja Marquardt
TANJA MARQUARDT 27.07.2013
Der Weg zum Friedhof ist wieder hergestellt, ans Bürgerhaus wollen die Vereine Hand anlegen. In Killers Ortschaftsrat fehlte es nicht an Themen.

Eigentlich wollte der Ortschaftsrat Killer in seiner jüngsten Sitzung den Haushalt 2014 beraten. Und eigentlich war die Sache ja einfach: Von den Wünschen des vorigen Jahres war nur einer, nämlich der neue Zaun um den Spielplatz beim Kindergarten, realisiert worden. In anderen Jahren hätte man da die gesamte Liste mit der Sanierung des Mühlackerwegs vorne dran wieder aufnehmen und damit den Wunsch des Stadtkämmerers erfüllen können, den Haushalt bis Mitte August einzureichen. Doch das erneute Hochwasser hat eine neue Situation geschaffen. Die Räte wollen sich bei einem Ortstermin erst ein Bild darüber machen, was nach dem Mühlacker noch auf die Liste soll.

Aus den Vereinen brachte Ute Wannenmacher den Hinweis, dass die Kühltheke im Bürgerhaus kaputt sei. Die Reparatur oder der Austausch, so Ortsvorsteher Josef Pfister, gehöre aber ohnehin in den Verwaltungshaushalt. Doch auch jenseits der Hochwasserschäden gibt es einiges, so Josef Kästle, was neu auf die Liste sollte: die Umzäumung des Friedhofs beispielsweise, die Parkplätze vor den Containern beim Friedhof oder der "Einstieg in den Mühlackerweg im Zuge des Radwegbaus im nächsten Jahr". Nun soll am 21. August die nächste Sitzung sein. Nach den Ortsterminen will der Rat die Haushaltsanmeldungen beschließen.

Der Umweltaktionstag, so ein weiterer Beschluss, soll am Bürgerhaus stattfinden. Das Gebäude muss außen noch gestrichen werden. Das sollen die Vereine übernehmen. Eine gute Nachricht aus der Sitzung: Die Altglascontainer beim Friedhof sind wieder zu erreichen, der vom Hochwasser weggespülte Weg ist gerichtet. Der Abbruch wurde mit Schotter gefüllt und die Bäume und Büsche am Rand zurückgenommen, informierte Josef Pifster. Man müsse nun sehen, wie lange der Untergrund so halte.