Melchingen/Stetten a.k.M. Die ganze Gemeinde soll mitspielen

Die Arbeitsgruppe „Stettener Sommertheater“ freut sich mächtig auf die neuerliche Inszenierung des Dorfspiels und wirft ihren Blick erwartungsvoll ans Firmament. Unser Bild zeigt (vorne von links): Bürgermeister Maik Lehn, Michael Adelbert, Annika Gscheidle, Irene Feuerstein, Judith Fauler, Johannes Unger, Stefan Hallmayer, Klaus-Dieter Halder, Christine Unger und Claudia Mogg.
Die Arbeitsgruppe „Stettener Sommertheater“ freut sich mächtig auf die neuerliche Inszenierung des Dorfspiels und wirft ihren Blick erwartungsvoll ans Firmament. Unser Bild zeigt (vorne von links): Bürgermeister Maik Lehn, Michael Adelbert, Annika Gscheidle, Irene Feuerstein, Judith Fauler, Johannes Unger, Stefan Hallmayer, Klaus-Dieter Halder, Christine Unger und Claudia Mogg. © Foto: Gerd Feuerstein
Melchingen/Stetten a.k.M / Gerd Feuerstein 17.08.2018

Die Lindenhöfler und die Bürger von Stetten a.k.M: geben nochmals Vollgas. Im kommenden Jahr wird in der Garnisonsgemeinde wieder Theater gespielt. Das Dorfspiel „Stetten – dem Himmel so nah“ soll nochmals zur Aufführung kommen.

Seit 1999 wird in der Heuberggemeinde alle vier Jahre Theater gespielt und die Erfolgsstory des „Stettener Sommertheaters“ wird auch im kommenden Jahr weitergehen. Genau 20 Jahre nach dem grandiosen Dorfspiel „Stetten – dem Himmel so nah“, soll das Stück im Sommer 2019 ein weiteres Mal inszeniert werden. Regisseur Stefan Hallmayer vom Theater Lindenhof kündigt an: „Ich verspüre große Lust, dieses einmalige Dorfspiel mit vielen Stettener Bürgerinnen und Bürgern noch mal zu arrangieren.“

Egal ob es 1999 die Premiere von „Stetten – dem Himmel so nah“ oder in den darauffolgenden Jahren der „Maientanz“, die „Natter“, das „Kaufhaus Pfeiffer“ oder wie zuletzt „Weit vom Schuss – und mittendrin“ waren: Das Stettener Sommertheater hat stets weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus für Furore gesorgt, und den Organisatoren volle Tribünen vor dem historischen Rathaus beschert.

Es gibt einige Abschiede

Und so soll es auch im kommenden Jahr wieder sein. Wie aus den Reihen des Fördervereins „Attraktive Region Stetten a.k.M.“ und dessen Arbeitskreis zu erfahren war, sind die Vorbereitungen für die nächste Aufführung schon seit längerer Zeit im Gange. Weil es an der Zeit sei, dass sich das Organisationsteam neu formiere, seien im Hintergrund viele Gespräche und Sitzungen gelaufen, um „vor allem jüngere Mitstreiter für verantwortliche Positionen zu gewinnen“, wie Claudia Mogg im Gespräch berichtet.

Es sei ihr daher wichtig gewesen, jemand an ihrer Seite zu wissen, der ihre Leitungsaufgaben in Zukunft übernehmen könne. Denn: „Spätestens in der nächsten Runde bin ich wohl nicht mehr an Bord“, sagt die engagierte Produktionsleiterin, die bislang bei allen Stettener Theaterprojekten an der Spitze stand. Auch Regisseur Stefan Hallmayer deutete bei der letzten Zusammenkunft des Arbeitskreises an, dass er in Stetten möglicherweise das letzte Mal Regie führe. Umso mehr verspüre er eine große Lust, „mit vielen Stettener Bürgern noch einmal Vollgas zu geben“.

Vor dem Hintergrund, dass sich in Stetten im Laufe der Jahre „eine phantastische Theaterszene mit hoch begabten Darstellern entwickelt“ habe, wolle er die Umsetzung des Stücks allerdings „deutlich frecher und ambitionierter angehen“, als vor 20 Jahren. Die Geschichte Stettens biete allemal Stoff genug für die geplante Neuinszenierung.

Hallmayer kündigte an, mit Thomas Unruh einen „Musik- und Theaterprofi“ an seine Seite zu stellen, der beim Theater Lindenhof schon mehrfach erfolgreich Regie geführt und tolle Projekte umgesetzt habe. Angesichts der „vielen großen Bilder und Choreografien“, die bei dem Dorfspiel auf den Platz zu bringen seien, sollten möglichst viele Gruppen, Vereine, Cliquen und Gruppierungen für das Projekt gewonnen werden: „Alles was laufen und nicht laufen kann, soll bei dem Stück wieder mitspielen“, sagt Hallmayer und schmunzelt bei der Erinnerung, dass 1999 rund 270 Laiendarsteller mitgewirkt hatten. „Alle Beteiligten und insbesondere ältere Mitbürger schwärmen noch heute von den damaligen Aufführungen“, erinnert Michael Adelbert an den „grandiosen Erfolg des Stücks“, das seinerzeit bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hatte: „Von diesem Auftritt wird man noch in hundert Jahren reden“, lautete nur eine davon. Im Arbeitskreis herrschte Einigkeit, möglichst bald nach den Sommerferien eine Sitzung für alle interessierten Bürger anzuberaumen, in der das Projekt näher vorgestellt werden soll.

Jeder kann mitmachen

Die Sitzung wird am 24. September um 19 Uhr stattfinden, wobei auch ein kurzer Rückblick auf die Inszenierung des Stücks im Jahre 1999 nicht fehlen soll. Projektleiterin Claudia Mogg: „Jeder der Lust hat, Theater zu spielen und bei diesem Spektakel aktiv dabei zu sein, ist uns wieder herzlich willkommen.“

Insgesamt sechs Vorstellungen

Premiere Das Stück „Stetten – dem Himmel so nah“ wird am Freitag, 19. Juli, im Stettener Schlosshof Premiere feiern. Weitere Aufführungen sind am 20. und 21. Juli sowie am 26., 27. und 28. Juli. Eventuell werden noch weitere Termine anberaumt. Weitere Infos zu dem Projekt gibt es unter info@stettenersommertheater.de.

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