Ringingen Die erste Fasnet nach der Hallensanierung

Josef Nadler und Wolfgang Dieter berichteten vom Nachhauseweg nach der Musikprobe.
Josef Nadler und Wolfgang Dieter berichteten vom Nachhauseweg nach der Musikprobe. © Foto: Dietmar Dieter
Ringingen / Dietmar Dieter 14.02.2018
Die Wiederaufnahme der Saalfeiern ist den Ringingern gelungen.

Nachdem man zwei Jahre wegen der Hallensanierung den Rosenmontag auf der Straße hatte feiern müssen,  konnte die Ringinger Narrenschar unter der Führung von Karin Pfister jetzt wieder ihre Fasnetsspäße in der guten Stube des Dorfes betreiben.

Vorangegangen war der Umzug, den die Burladinger Nautle mit ihrer Präsenz bereichert hatten. Wie erhofft zeigte sich anschließend die Halle bis auf den letzten Platz mit einheimischen und auswärtigen Besuchern gefüllt.

Ein Zauberer faszinierte nicht nur die Kinder. Und ebenso verhielt es sich mit den Garden, auch sie erhielten von den kleinen und den großen Zuschauern gleichermaßen viel Applaus.

Loch in der Hallendecke

Später nudelte Narrenmutter Karin Pfister das Ortsgeschehen durch. Besonderes Augenmerk widmete sie den Vereinen. Irgend jemand habe bereits mit einem Ball ein Loch in die frisch verlegte Hallendecke geschossen. Sie hoffe, dass nun nicht einer der örtlichen Vereine dazu verdonnert werde, die komplette Decke auszutauschen – so wie die Schneidstuhlreiter den Boden der Burladinger Festhalle.

Die Vereinsmusiker Josef Nadler und Wolfgang Dieter erzählten von so mancher Geschichte, die sich auf dem Nachhauseweg von der Musikprobe zugetragen haben soll.

Weitere Späße servierten Sabine Bogenschütz und Volker Müller, ehe schließlich die Lumpenkapelle mächtig aufspielte. Noch lange wurde anschließend gelacht und gesungen.

Die Narrhalla war zufrieden mit dem Neustart. Dass man das Programm gleich nach dem Umzug startete, sei eine gute Entscheidung gewesen. So sei genug Zeit geblieben, um zu feiern. Früher habe zudem die Wartezeit zwischen Umzug und Programmstart am Abend dem Stimmungsband doch einen deutlichen Abriss getan.

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