Starzeln Die Dorfmitte soll schöner werden

Der Ortschaftsrat möchte Starzelns Dorfmitte optisch aufwerten.
Der Ortschaftsrat möchte Starzelns Dorfmitte optisch aufwerten. © Foto: Eugen Leibold
Starzeln / Eugen Leibold 04.07.2018
Der Verkauf des Farrenstalls in Starzeln wurde in nicht öffentlicher Sitzung des Ortschaftsrates diskutiert.

Obwohl von öffentlichem Interesse, entschied sich der Ortschaftsrat Starzeln in seiner Sitzung am Montagabend, die Diskussion über den Verkauf des Farrenstalls in den nicht öffentlichen Teil zu verlegen. Durchgesickert ist lediglich, dass ein Interessent den Farrenstall gewerblich nutzen wollte, wegen der zu erwartenden Auflagen des Denkmalschutzes nun aber vom Kauf absieht.

Öffentlich diskutiert wurde in Starzeln indes über die Mittelanmeldungen für das Haushaltsjahr 2019. Hier kam der Ortschaftsrat zu folgendem Ergebnis. Auf Platz eins rangiert die Sanierung des Dorfmittelpunktes rund um das Rathaus. Die energetische Sanierung der Rathaus-Außenfassade selbst setzte das Gremium auf Platz zwei. Sehr wichtig ist dem Ortschaftsrat auch die Sanierung der Bergstraße/Bahnhofstraße. Auf Platz vier der Haushaltswünsche findet sich die Sanierung des Glockenturmes. Gefolgt vom Wunsch auf einen Bürgersaal und einen optimierten Hochwasserschutz.

In der Diskussion um einen neuen Pachtvertrag für die Schafbeweidung im Naturschutzgebiet zeigte der Ortschaftsrat kein Verständnis für die Forderung des Regierungspräsidiums, einen solchen auf mindestens zehn Jahre abzuschließen – wobei die Kosten teilweise von der Stadt übernommen werden sollen. Ein Mitglied befand es als nicht nachvollziehbar, dass man dafür „bestraft“ werden soll, dass aus Starzeln rund 100 Hektar Boden für den Naturschutz freigegeben wurden. Bei einem in Bälde anstehenden Vor-Ort-Termin mit dem Regierungspräsidium soll das Thema diskutiert werden.

Ebenfalls Unverständnis rief die Mitteilung von Ortsvorsteher Berthold Krieg hervor, dass die dringend anstehende Sanierung des Brückengeländers an der B 32 Sache der Stadt sein soll. Dieses Geländer wurde einst vom Bund errichtet. Es sei nicht richtig, die geschätzten Kosten von mindestens 100 000 Euro auf die Stadt abzuwälzen. Deshalb wurde Krieg beauftragt, in dieser Sache am Ball zu bleiben.

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