Hausen Bunter Melodienstrauß im Nikolausheim

Beim Killertaltreffen ließen die Chöre wieder einmal viele schöne Melodien und Lieder erschallen, teils traditionelle, teils aber auch ganz moderne.
Beim Killertaltreffen ließen die Chöre wieder einmal viele schöne Melodien und Lieder erschallen, teils traditionelle, teils aber auch ganz moderne. © Foto: Eugen Leibold
Hausen / Eugen Leibold 19.06.2018

Das 81.Killertaltreffen fand im Rahmen des 175-jährigen Vereinsjubiläum des Gesangvereins Hausen im Nikolausheim.

Eine Feierstunde war schon vorausgegangen (die HZ berichtete), nun galt’s dem Gesang. Nachdem Vorsitzender Erwin Staiger die Anwesenden begrüßt hatte, eröffnete die Chorgemeinschaft Bitz-Hausen als Gastgeber das Konzert. Mit den Liedern „Fröhlich klingen uns’re Lieder“ „oder „Vive l’amour“ sorgte der heimische Chor gleich für eine heitere Stimmung.

Weiter ging es mit dem Frauenchor „Klangfarben“ aus Killer. Mit „Gabriellas Song“, einem schwedischen Lied, das auch auf Schwedisch gesungen wurde, begeisterten die Sängerinnen die Gäste – „Fast wie im Himmel“, konnte man da nur sagen. (Anmerkung: Das Lied stammt aus dem gleichnamigen Kinofilm.)

Bettina Lude wirkte bei „Gabriellas Song“ als Solistin mit. Weitere Soli erklangen in den Gospelsongs  „Put your Hand“ und „Lift up your Voice“. Alexandra Ahlfänger war hier die Stimmführerin.

Danach setzte der Männergesangverein „Eintracht“ Jungingen das Programm fort. „Nimm dir Zeit zum Leben“, riet er dem Publikum, pries außerdem „Sonnenschein und goldner Wein“. Dass seine Mitglieder nicht nur in der Kirche singen können, bewies der Kirchenchor Jungingen. Er erfreute mit „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“, „Im Frühtau zu Berge“ und „Mein kleiner grüner Kaktus“.

Der nächste Auftritt gehörte der „Harmonie“. Auch sie zeigte sich von der besten Seite: „Schwing dich auf, mein Lied“, „Mit 66 Jahren“ und „Wochenend und Sonnenschein“ wurden hervorragend dargeboten.

Zuletzt betrat der Gemischte Chor Starzeln die Bühne. Natürlich brachte er bei seinen Beiträgen auch  sein Paradestück „Weit, weit weg“ zu Gehör. Wieder einmal wunderbar gefühlvoll. Gemeinsam sangen alle Chöre zum Abschluss das „Killertallied“.

Danach saß man noch längere Zeit im Nikolausheim beisammen, fachsimpelte, erneuerte Freundschaften.

Chöre empfangen mit offenen Armen

Beitritt Der Abend hatte einmal mehr gezeigt, wie vielseitig das Repertoire der Chöre ist, traditionelles Liedgut wechselte sich mit modernen Stücken ab. Eigentlich sollte das doch so manchen jungen Mann oder junge Frau animieren, einem Chor beizutreten? Sicher ist: Er oder sie würde mit offenen Armen empfangen.

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