Rascheln im Blätterwald und viele Clicks an den Computern. Spiegel, Handelsblatt und Wirtschaftswoche meldeten diese Woche, dass Trigema-Firmenchef Wolfgang Grupp (77), sein Unternehmen in Familienhand belassen will. In Burladingen ist das ein alter Hut, der Unternehmer, hat es mehrfach schon früher gesagt. Und alles andere wäre angesichts seiner Firmen- und Familienphilosophie ja auch verwunderlich.

Doppelspitze? Ausgeschlossen!

Im Handelsblatt heißt es: „Wolfgang Grupp lässt keinen Zweifel daran, dass es auch über das 100. Jahr des Bestehens hinaus in Familienhand bleibt: ,Ich werde nie einen Manager einstellen.’ Doppelspitze? Ausgeschlossen. Danach sieht es auch nicht aus: Tochter Bonita, 29, leitet bei Trigema die Bereiche E-Commerce und Personal. Sohn Wolfgang junior, 28, verantwortet Verkauf und IT. Einer von beiden wird einmal Chef des 1200-Mitarbeiter-Unternehmens.“

In Burladingen laufen schon die Wetten

Es könne „nur ein Kind die Firma kriegen“, liest man weiter. Welches, das werde wohl seine Frau Elisabeth entscheiden müssen, die 24 Jahre jünger ist als er, wird Grupp zitiert. Wirtschaftswoche und Spiegel berichten ähnlich. Eins steht fest, die Firma Trigema und ihr charismatischer Chef sind bundesweit von Interesse. In Burladingen laufen die Wetten, welches der beiden Kinder einmal die Geschäftsführung übernimmt, indessen schon seit Langem.

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