Burladingen/Donaueschingen Beate Pfister in Donaueschingen auf dem Treppchen

Beate Pfister mit "Team Trigema" auf dem Siegertreppchen. Foto: Michael Hakenmüller
Beate Pfister mit "Team Trigema" auf dem Siegertreppchen. Foto: Michael Hakenmüller
Burladingen/Donaueschingen / MICHAEL HAKENMÜLLER 20.09.2013
Das "Team Trigema" um die Burladingerin Beate Pfister hat beim renommierten Polo-Turnier in Donaueschingen den dritten Platz belegt.

Beim Fürstenberg Polo Cup im Rahmen des 57. CHI-Reit-und Fahrturniers in Donaueschingen am vergangenen Sonntag belegte die Burladingerin Beate Pfister vom "Team Trigema" den dritten Platz. Mit ihren Mannschaftsgefährten Jürgen Karger, Edgarda Pagouape und Raphael de Oliveira besiegte sie das Team von "Octogone" im Spiel um Platz drei mit 8:5 Punkten.

Im vergangenen Jahr war die Burladingerin bei dem vom Fürstenberger Adelshaus veranstalteten Turnier mit acht Mannschaften bereits auf Rang zwei gekommen.

Als Preis gab es eine Flasche Champagner. Doch die Freude über die Chance, auf einem glänzend hergerichteten 270 mal 180 Meter großen Turnierplatz ihr Können unter Beweis stellen zu können, überwog. Mit Reiten begonnen hat Beate Pfister schon als kleines Kind, was ihr nun nach 25 Jahren die Reife bringt, "diesen harten Sport", wie sie betont, ohne Hals- und Beinbruch auszuüben - zuerst beim Poloclub Stuttgart, jetzt vermehrt mit Unterstützung des Fürstenhauses beim Training in Donaueschingen.

Erbprinz Christian hat seit drei Jahren Polo, das älteste Mannschaftsspiel der Welt, zu einem festen Bestandteil des von seinem Großvater Fürst Joachim gegründeten CHI-Reitturniers im fürstlichen Park an der Donauquelle gemacht.

Einen Nasenbruch hat sich die Burladinger Geschäftsfrau (Gewefa) in ihrer Polo-Karriere freilich auch schon eingehandelt. Denn obwohl die Regeln strikt auf den Schutz des Pferdes ausgelegt sind, wirbeln die Reitersleute mit etwa eineinhalb Meter langen Ballschlägern ihren Kontrahenten manchmal derart um die Ohren, dass der acht Zentimeter große Hartgummiball hin und wieder auch im Gesicht landet.

Für Beate Pfister kein Grund, von diesem rasanten Sport abzulassen. Im Jahr 2010 hat sie den Poloclub Hohenzollern gegründet - immerhin mit zehn Mitgliedern.

Gespielt wird beim Polo mit Teams zu je zwei Spielern. Allerdings benötigt jeder Spieler mindestens vier pologängige Pferde, die nach jedem der vier siebenminütigen Viertel eines Matches ausgewechselt werden müssen.

Das Burladinger "Team Trigema" glänzte beim renommierten Donaueschinger Turnier übrigens nicht nur sportlich, sondern fiel auch als "bestgekleidetes Team" auf. Trigema-Chef Wolfgang Grupp hatte als einer der Hauptsponsoren alle Spieler dieses Polo-Turniers eingekleidet - ein Weg, um seine Marke nah an "Ralph Lauren", weltweit der Marktführer bei Polo-Shirts, zu bringen.