Gauselfingen Ausreichend Wasser am Petersberg

Die Hauptübung der Gauselfinger Wehr verlief reibungslos. Foto: Eugen Leibold
Die Hauptübung der Gauselfinger Wehr verlief reibungslos. Foto: Eugen Leibold
Gauselfingen / EUGEN LEIBOLD 26.11.2013
Ist die Wasserversorgung am Gauselfinger Petersberg im Falle eines Brandes ausreichend? Sie ist es, wie sich jetzt einwandfrei zeigte.

Die Feuerwehrabteilung Gauselfingen hatte am Samstagnachmittag ihre Hauptübung. Dabei ging man von folgendem Szenario aus: Auf einem Grundstück Am Petersberg war ein Schuppen in Brand geraden. Das Feuer griff schnell auf den Wald über. Zudem drohten die Flammen, auf die Häuser überzugreifen.

Grund, am Petersberg verstärkt zu üben, war eine vorangegangene Probe, bei der sich herausgestellt hatte, dass die Wasserversorgung nicht ausreichend ist - obwohl eine Druckerhöhungsanlage der Wasserwerke Albstadt eben dies verhindern sollte. Natürlich wissen die Verantwortlichen der Albstadtwerke inzwischen Bescheid. Es wurde zugesagt, das Problem zu beheben. Am Samstag stellte sich dann heraus, dass die Albstadtwerke Wort gehalten haben. Die Wasserversorgung war ausreichend.

Kurz nach 14 Uhr wurde die Gauselfinger Wehr alarmiert. Am Brandort eingetroffen, begann man sofort mit den entsprechenden Maßnahmen, die verhinderten, dass sich das Feuer weiter ausbreitet. Wie sich schnell herausstellte, waren keine Menschen in Gefahr. Zur Unterstützung der Gauselfinger Abteilung eilte noch ein Löschzug der Abteilung Burladingen herbei. Die Truppe verlegte nach ihrem Eintreffen unverzüglich eine weitere Wasserleitung von der B 32 durch den Wald an den Brandplatz.

Nach der Übung zog Abteilungskommandant Adalbert Kanz eine positive Bilanz dieser Übung. Das Manöver sei ganz in seinem Sinne verlaufen. Damit war der Tag freilich nicht beendet. Es gab ein gemeinsames Essen, und die Wehrleute saßen noch lange zusammen. Kameradschaft gehört eben dazu.