Burladingen Auf dem Weg zum Bodensee

Die Pilger der Jakobusgesellschaft Hohenzollern und der VHS Burladingen auf dem strammen Weg nach Überlingen zum Bodensee.
Die Pilger der Jakobusgesellschaft Hohenzollern und der VHS Burladingen auf dem strammen Weg nach Überlingen zum Bodensee. © Foto: Horst Bendix
Burladingen / HORST BENDIX 01.07.2016
Die Burladinger VHS und die Hohenzollersiche Jakobsgesellschaft bewältigten die zweite Etapppe des Bodensee-Jakobsweges. 50 waren dabei.

Die zweite Etappe auf der gemeinsamen Pilgertour der VHS Burladingen in Kooperation mit der Hohenzollerischen Jakobsgesellschaft ist bewältigt. Auch dieses Mal hielten die Jakobspilger durch bis zum Schluss, wenn es auch hie und da beim einen oder anderen etwas in den Waden zu zwicken begann. In der Überlinger St.-Jodok-Kirche erhielten alle am Ende der 26-Kilometer-Strecke einen Pilgerstempel zur Belohnung.

Ausgangspunkt der Etappe war Pfullendorf, wo der Reisebus die Pilgerschar am Busbahnhof aussteigen ließ und Karin Flamm, die junge und dynamische Pilgerbegleiterin, die Teilnehmer begrüßte.

Erste Station auf dem Linzgauer Jakobsweg war Aftholderberg, wo jährlich die Eulogius-Wallfahrt stattfindet. Eulogius ist der Schutzpatron der Schmiedeleute, der Kutscher und ihrer Pferde. Hier verläuft auch die europäische Wasserscheide. In Großschönach war die Wallfahrtskapelle auf dem Ramsberg aus dem Jahr 1467 Anlaufstation, leider befand sich der Eremit, Bruder Karfanke, an diesem Tag bei einem Konvent.

Hier machten die Pilger eine längere Pause und bestaunten  die romanischen und spätgotischen Wandmalereien im Innern der Kirche. Derweil teilte der 2. Vorsitzende Hannes Reis die Vademecums aus. Darauf stand: „Jedes Werden in der Natur, im Menschen, in der Liebe muss abwarten, geduldig sein, bis seine Zeit zum Blühen kommt.“

Dann steuerte man gemeinsam Taisersdorf an. Von hier hatte man einen wunderbaren Ausblick auf den Linzgau mit Bodensee und Alpenkette, den man lange und ausgiebig genoss.

Bald war dann auch Owingen mit der spätgotischen Pfarrkirche erreicht,  dann ging es in Richtung Ziel, nach Überlingen. Am Landungssteg des Bodensees hatte man noch Gelegenheit zu einem verdienten Kaffee oder Bier, ehe der Pilgerbus die Pilger schließlich wieder nach Sigmaringen brachte. Dort war dann Schlusseinkehr in der „Traube“ und ließ man den Tag ausklingen. Hier machte der Vorsitzende der Hohenzollerischen Jakobusgesellschaft auf die dritte und letzte Etappe auf dem Linzgauer Jakobsweg aufmerksam. Sie führt am Samstag, 23. Juli, von Überlingen zunächst per Schiff nach Wallhausen, dann am Bodenseeufer entlang in die Innenstadt nach Konstanz, wo im Münster eine Führung stattfindet. Ausklang ist im „Brauhaus“ in Konstanz.

Die Pilgerstrecke beträgt 16 Kilometer. Vom Bahnhof Sigmaringen fährt der Bus nach Überlingen um 8.15 Uhr. Rückfahrt von Konstanz ist um 19 Uhr.

Info Für die dritte und letzte Bodensee-Pilgeretappe am Samstag, 23. Juli, kann man sich noch bei der Burladinger VHS  anmelden, ? . 07475/892160. Bei 50 Teilnehmern ist Anmeldeschluss.