Ringingen Alte Ringinger Steine wanken nicht

Die Friedhofsmauer könnte jetzt  saniert werden. Allerdings will man erst einen Restaurator zu Rate ziehen.
Die Friedhofsmauer könnte jetzt  saniert werden. Allerdings will man erst einen Restaurator zu Rate ziehen. © Foto: Matthias Badura
Ringingen / Matthias Badura 09.08.2018
Die Wurzeln sind gezogen, aber die Friedhofsmauer steht noch. Die Sanierung kann prinzipiell beginnen.

Vorbeifahrende Autofahrer haben es schon bemerkt, die übriggebliebenen Wurzeln der gerodeten Hecken entlang der Ringinger Friedhofsmauer sind inzwischen entfernt – wurden herausgerissen. Die Mauer hat dem standgehalten. Manche Beobachter hatten befürchtet, das Wurzelwerk sei so fest mit den Steinen verwachsen, dass die Einfassung in sich zusammenfällt, wenn man die Wurzeln mit brachialer Gewalt heraus zieht. (Manche Beobachter hatten das freilich auch gehofft.) Ortsvorsteher Markus Weiß gehört zu denen, die das Ergebnis freut. Er und eine Mehrheit im Ortschaftsrat sind dafür, die Mauer instand zu setzen. Zugleich sollen der kleine Vorhof der Friedhofskapelle und der Eingang zum Friedhof saniert werden.

Wäre die Mauer eingefallen, hätte man wohl über einen Zaun oder Hecken als weitere Umfriedung nachdenken müssen. Doch sie ist renovierbar, so haben Fachleute dem Ortsvorsteher bestätigt. Und auch an den Kosten dürfte das Vorhaben nicht scheitern. Einige Bürger haben schon Mithilfe zugesagt, mit viel Eigenleistung, schätzt Markus Weiß, ist das Projekt finanzierbar. Aus dem Grund hat der Ortschaftsrat auch keine entsprechenden Haushaltsmittel beantragt.

Mit zu dem Friedhofsensemble gehört der Brunnen am Eingang zum Gottesacker. Der Trog stand übrigens nicht immer an der Stelle, sondern befand sich in alter Zeit in der Bachstraße.

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