Burladingen Alle 29 Schüler haben es geschafft

So werden sie wohl nicht mehr zusammenkommen: Die Abschlussschüler mit ihren Klassenlehrern Christoph Bartels (links) und Christine Jakob (rechts).
So werden sie wohl nicht mehr zusammenkommen: Die Abschlussschüler mit ihren Klassenlehrern Christoph Bartels (links) und Christine Jakob (rechts). © Foto: Eugen Leibold
Burladingen / Eugen Leibold 23.07.2018
Die Zehntklässler des Burladinger Progymnasiums holen sich ihre Zeugnisse in der Stadthalle ab.

Statt in der Schule, kamen die Zehntklässler des Progymnasiums Burladingen in der Stadthalle zusammen. Gemeinsam mit Eltern, Verwandten und natürlich den Lehrern feierten sie den Abschluss der Klasse.

Doch ehe es zur offiziellen Zeugnisübergabe an die 29 Schüler und zum gemeinsamen Abendessen ging, fanden sich alle in der Versöhnungskirche zu einem „meditativen Einstieg“ ein.

In der Stadthalle gab es dann zunächst einmal einen Sektempfang. Die Zehner stimmten musikalisch mit dem treffenden Titel „Hall of fame“ auf die Feier ein.

Schulleiter Johannes Heß zeigte sich stolz, dass alle Schüler das Zeugnis in der Tasche haben. Es sei schon eine Besonderheit, dass es an einem Progymnasium eine Abschlussfeier wie hier in Burladingen gibt. .„Wir sind“, so Heß, „eben auch eine besondere Schule.“ Und das nicht nur auf Grund der Tatsache, dass es rein zahlenmäßig eben nur wenige Progymnasien gibt. „Die weitaus meisten Schüler fühlen sich an unserer kleinen und familiären Schule eben auch besonders wohl und gut betreut.“

Alle 29 haben bestanden

Erfreulich ist, dass alle Schüler ihr Ziel erreicht haben. Allerdings mit verschiedenen Erfolgsmodellen, von gerade und zielstrebig bis verschlungen auf längeren Pfaden, von fleißig und sehr erfolgreich bis zum klassischen Minimalisten. „Brave gab es einige“, so der Schulleiter, „weniger Brave auch, einige waren gereift, einige vielleicht noch etwas grün – eine interessante Bandbreite junger Persönlichkeiten.“ Natürlich dankte der Schulleiter den Eltern der Schüler für ihre Bemühungen, ihren Sprösslingen die Schulzeit erfolgreich zu gestalten.

Elternvertreter Elmar Schoser wünschte im Namen der Eltern,  dass die Schüler mit Hoffnung und Zuversicht an ihr weiteres Leben herangehen. „Nach der Schule ist mitten im Leben. Und dieses Leben will gelebt werden.“ Ganz am Ende seiner Ansprache gab Schoser den Schülern noch eine Weisheit mit auf den Weg: „Wer etwes vermeiden will, sucht Gründe, wer etwas erreichen will, sucht Wege.“

Danach ließen einige Schüler die Schulzeit in teilweise humorvoller Art nochmals Revue passieren. So manche Anekdote löste hierbei Schmunzeln aus.

Beifall gab es auch für die  Klassenlehrer Christoph Bartels und Christine Jacob, die ihre guten Wünsche an die Schüler gesanglich übermittelten.

Preise erhielten Mona Andres, Hanna Leibold, Franziska Schoser, Viktoria Wulf, Alida De Jong und Lisa-Marie Maichle.

Belobigungen gingen an vier Schüler, von denen allerdings nur zwei genannt werden wollten, dies waren Jasmin Pakulat und Isabel Schneider.

Dann war Zeit für eine Stärkung. Serviert wurden Schnitzel oder Fleischküchle mit Beilagen. Dass niemand in der Stadhalle verdursten musste, dafür sorgte Susanne Ruf mit ihren Pilger-Mädels plus Helfern.

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