Ringingen Abbruchparty ist offizieller Auftakt für Sanierung der Festhalle

Die Holzvertäfelung in der Ringinger Festhalle musste als erstes weichen.
Die Holzvertäfelung in der Ringinger Festhalle musste als erstes weichen. © Foto: Dietmar Dieter
DIETMAR DIETER 12.10.2015
Einen Grund zum Feiern hatten die Ringinger: Im Rahmen einer Abbruchparty gaben Ortsvorsteher Dieter Arnold und Bürgermeister Harry Ebert den Startschuss für die Sanierung der Festhalle.

Um 11 Uhr eröffnete Ortsvorsteher Dieter Arnold die Abbruchparty. Er sprach von einem guten Tag für die Ringinger Bürger. Mit dem Abbruchfest beginnen nun offiziell die Sanierungsmaßnahmen in der Ringinger Festhalle.

Arnold blickte zurück auf den Bau der Festhalle. Damals sei nicht wie heute auf Zuschüsse gewartet worden, sondern man habe begonnen zu bauen und dann erst nach finanzieller Unterstützung geschaut. Er war froh, dass nach langen Diskussionen und dem Abwarten die Halle wieder auf Vordermann gebracht werden kann. Von nun an sei keine Veranstaltung mehr möglich.

Burladingens Bürgermeister Harry Ebert begrüßte ebenfalls die Gäste. So schlecht sei die Halle gar nicht in Schuss, meinte der gut gelaunte Rathauschef. Er habe gut in Erinnerung, dass die Holzvertäfelung eine Unfallgefahr darstelle. Ebert sprach die Hallensanierung der Gesamtstadt Burladingen an und erinnerte an die Festhallen, die in der Vergangenheit renoviert wurden. Die Ringinger seien ihm lieb und teuer. Pro Einwohner seien es 1000 Euro umgerechnet, was die Hallensanierung koste. Arnold habe nun die Möglichkeit, an der Sanierung mitzuarbeiten. Ebert überreichte Arnold ein Geschenk mit Bezug zu einer Abrissbirne, denn Ebert war sich sicher, dass es in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich Situationen geben werde, in denen man sich eine Abrissbirne wünschte.

Danach rissen Ebert, Arnold und Ursula Dieter als Vertreterin der Ringinger Vereine die Holzvertäfelung weg.

Dem Fest stand nichts mehr im Weg. Die Grundschule unterhielt die Besucher am Nachmittag. Die Lumpenkapelle Ringingen griff zu den Instrumenten und spielte. Zur Freude der Veranstalter zog das Fest viele Gäste an, alle Plätze waren zur Mittagszeit besetzt. Kaffee und Kuchen gingen gut von der Theke. Viele Besucher nutzten die Chance, eine deftige Haxe oder ein Hähnchen zu essen.