Melchingen Kleines Kleinkunstfestival in Melchingen

Die Gruppe „anstandslos.taktlos“ feierte Premiere – und sang und spielte sich sogleich in die Herzen des Publikums.
Die Gruppe „anstandslos.taktlos“ feierte Premiere – und sang und spielte sich sogleich in die Herzen des Publikums. © Foto: Adelbert Barth
Melchingen / Von Adelbert Barth 11.09.2018
Zum Tag des offenen Denkmals waren in Melchingen Kleinkünstler eingeladen, um die Besucher des Dorfmuseums zu unterhalten.

Parallel zum Töpfermarkt hatte das Melchinger Dorfmuseum seien Pforten geöffnet. Mitglieder, des vom Liederkranz ins Leben gerufenen Projektchors „Rachengold“ bewirteten die vielen Gäste mit schwäbischem Tequila, Schwarzwurst- oder Schmalzbrot und mit Melchinger Most.

Ulrike Schäfer und Martin Schmid führten die Besucher kostenlos durch das Kleinod und erzählten von der Geschichte des Hauses. Am Sonntag, zum Tag des offenen Denkmals, hatten sich die Verantwortlichen des Museums etwas besonderes einfallen lassen: „Was uns verbindet“ war das Motto des Tages, und was, dachten sich die Macher, verbindet die Melchinger mehr als die Musik.

Also luden sie alle musizierenden Kleinkünstler aus Melchingen ein. Diese ließen sich nicht lange bitten und gaben sich am Sonntagnachmittag die Türklinke in die Hand. Was heißt hier Türklinke, bei dem herrlichen Wetter musizierten sie vor der Scheune des Museums.

Den Auftakt machten die Männer des „3Gsang“ – gewohnt gut  unterhielten Erwin Ott, Paul Bausch, Uli Barth und ihr Akkordeonspieler Friedrich Mayer die Zuhörer mit schwäbischen Wirthausliedern – und wurden mit reichlich Beifall belohnt.

Anschließend sangen Peter Fidel und Lena Lieder aus ihrem Bühnenprogramm „oifach Schwäbisch – oifach guad“.

Eine kleine Premiere feierte die Gruppe „anstandslos.taktlos“. Die fünf Musiker Fabian Graeser (Tenorhorn), Dominic Barth (Bariton),  Johannes Schneider (Trompete), Bastian Barth (Flügelhorn) und Lena Barth (Gitarre) spielten und sangen sich bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt in die Herzen der zahlreichen Zuhörer.

Zum würdigen Abschluss eines humorvollen und abwechslungsreichen Sonntagnachmittags erzählten und sangen Uli Barth, Hannegret Bausinger und Franc Zibert vom Kabarett-Trio „Spätzlesbrett“ Geschichten und Lieder aus ihrem Programm „Flädlessupp“.

Zu guter Letzt sangen die drei Akteure gemeinsam mit dem Publikum alte Volkslieder. Das Programm des Nachmittags, da waren sich die Veranstalter, Musiker und Zuhörer einig, sollte in dieser Form  wieder einmal statt­finden.

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