Vorsitzender Manfred Bittner berichtete in seinem Jahresrückblick von „viel Arbeit und mancher Herausforderung“. Gleich zu Beginn, erinnerte Bittner, hatte ein bedeutender Wechsel stattgefunden. Ehrendirigent Alfred Schäfer hatte sein Amt an Oliver Simmendinger übergeben. Doch es gehe weiter gut voran, stellte Bittner dazu erfreut fest.

Ein großer Erfolg war in den Augen Bittners auch die  Sommerhockete „Killer hockt und rockt“ in Zusammenarbeit mit dem Frauenchor „Klangfarben“, der Jugendfeuerwehr, dem Musikverein Killer, der Mittleren Garde aus Ringingen und den Bands „Kellerband Killer“ und „Floor 26“. Anfang September, so hörte man weiter, fanden dann die Film­aufnahmen des Chorverbandes statt. Dafür trat der Männergesangverein vor dem Peitschenmuseum auf.

Außerdem erinnerte Bittner an das Killertaltreffen, an das Weihnachtskonzert oder an die Jahresabschlussfeier.

Am 25. März wird man erneut beim verkaufsoffenen Sonntag in Burladingen präsent sein. Ebenfalls ist im Terminkalender schon die Teilnahme am Stadtsängertag notiert. Er findet am 22. April in Stetten statt. „Killer hockt und rockt“ wird am 30. Juni eine zweite Auflage erleben. Weitere Termine sind in Planung.

Kassenchef Franz Stadler teilte mit, dass man einen Gewinn erwirtschaftet habe. Kassenprüfer Manuel Kaupp bestätigte die korrekte Kassenführung Stadlers und bat die Versammlung um Entlastung des Schatzmeisters.

Wie Chorleiter Oliver Simmendinger sagte, sei man musikalisch „auf dem besten Weg“. Das traditionelle Liedgut werde gewahrt und neues nach und nach hinzu gefügt. Allerdings, so Simmendinger, täte eine Verstärkung der Stimmen gut, gesucht würden Tenor und Bass.

In Zukunft, das kündigte der Dirigent abschließend an, sollen in gewissen Abständen gemeinsame Proben des Männerchores und der „Klangfarben“ stattfinden.

Die Chorleiterin des Frauenchores, Leonie Schuler, lobte in ihrem Bericht, dass trotz ihres Auslandsaufenthaltes alle Proben stattgefunden haben. Die geplanten Filmaufnahmen für die Dokumentation des Chorverbandes stünden noch an. Insgesamt äußerte sich zufrieden mit dem abgelaufenen Jahr. Und auch sie blickte zuversichtlich auf die kommenden Monate, Auftritte und Feste.

Für guten  Probenbesuch erhielten an dem Abend Josef Rommel, Wilhelm Schuler und Karl-Heinz Schuler jeweils ein Weinpräsent.

Ortsvorsteher Josef Pfister bezeichnete die beiden Killermer Chöre in seinem Grußwort, als überaus wertvollen kulturellen Beitrag für die Gemeinde. „Der Frauenchor ist super, der Männerchor ist super – somit sind beide zusammen super, supergut!“

Die Entlastung des Vorstands war reine Formsache und erfolgte einstimmig. Der harmonisch verlaufene Versammlung endete mit einem gemütlichen Beisammensein.