Bönnigheim Zuschüsse für Denkmalschutz

Mit den Fördergeldern können der Zaun und die Pfosten des Stadionschen Schloss in Bönnigheim saniert werden.
Mit den Fördergeldern können der Zaun und die Pfosten des Stadionschen Schloss in Bönnigheim saniert werden. © Foto: Fluks
Bönnigheim / bz 06.09.2018

Der nördliche Landkreis erhält Zuschüsse für die Denkmalpflege in Höhe von gut 114 000 Euro. Mit dabei ist das Stadionsche Schloss in Bönnigheim, das Wohnhaus am Kirchplatz in Löchgau und die Pankratiuskirche in Möglingen.

Am vergangenen Mittwoch gab es Grund zur Freude, denn wie das Landtagsbüro von Fabian Gramling (CDU) und der stellvertretende Vorsitzende des Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft Dr. Markus Rösler (Grüne) mitteilen, wurden die Zuschüsse vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg bekannt geben. Demnach erhalten fünf Gemeinden Fördergelder für die Instandhaltung von denkmalgeschützten Gebäuden. „Denkmale vermitteln Geschichte und sind Teil unserer Identität. Sie ermöglichen es unseren nachkommenden Generationen Heimat und Kultur zu erleben“, sagen die beiden Landtagsabgeordneten für den Wahlkreis Bietigheim-Bissingen Gramling und Daniel Renkonen (Grüne).

So soll für „die Instandsetzung der Schlosshofmauer einschließlich Pfeiler und Zaun beim 1753 erbauten Schloss Stadion in Bönnigheim 30.990 Euro“ investiert werden, wie Rösler mitteilt. Die Innenrenovierung der Pankratiuskirche in Möglingen, die auf eine 700 Jahre alte Geschichte zurückblickt, wird mit 28.650 Euro bezuschusst. Der Umbau und die Sanierung eines Wohnhauses am Kirchplatz in Löchgau werden mit 54.720 Euro gefördert. Weitere Zuschüsse erhalten die Städte Affalterbach mit 34. 360 Euro für den zweiten Bauabschnitt zur Sanierung des Kirchturms der Evangelischen Martinskirche und Hemmingen mit 45.680 Euro für die Restaurierung von Chorraum und Portalvorbau der Laurentiuskirche, heißt es in den Bekanntmachungen.

Mit dem Denkmalförderprogramm wolle das Land die Städte und Gemeinden bestmöglich unterstützen, so die Abgeordneten Gramling und Renkonen. Durch die Bau- und Sanierungsmaßnahmen würden auch Aufträge für die heimische Wirtschaft generiert. Die Förderung löse Folgeinvestitionen in bis zu achtfacher Höhe des Fördervolumens aus, heißt es weiter.

Geld von Toto-Lotto

Möglich ist die Finanzierung durch Mittel aus der zweiten Tranche des Denkmalförderprogramms 2018, die den Städten zu Gute kommen. Das Wirtschaftsministerium hat in der zweiten und letzten Tranche dieses Jahres 11,5 Millionen Euro für den Erhalt und die Sanierung von Kulturdenkmalen in Baden-Württemberg freigegeben. Insgesamt summieren sich die Ausgaben des Landes für 399 Vorhaben zur Denkmalförderung 2018 auf 18,6 Millionen Euro. Das Geld stammt aus Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH, in der Rösler die Grüne Landtagsfraktion seit 2016 im Kuratorium vertritt.

Neben kirchlichen und kommunalen Kulturdenkmälern kommen die Fördermittel auch zahlreichen privaten Denkmälern zugute. 2017 gab es im Wahlkreis Vaihingen 281 120 Euro für die Generalsanierung des ehemaligen Wasserschlosses in Sachsenheim – damals die landesweit höchste Fördersumme. In der ersten Tranche 2018 wurde die Sanierung der aus dem 15. Jahrhundert stammenden Gerlinger Petruskirche für 61 050 Euro und der aus dem 13. bis 15. Jahrhundert stammenden Markgröninger Bartholomäuskirche für 12 430 Euro ermöglicht.

Fluks feiert sein zehnjähriges Jubiläum.

Am Donnerstag, 13. September, startet Fluks um 14.30 Uhr am Backhaus mit einer Planwagenfahrt zur Weinterrasse. Dort gibt es ein Glas Sekt zu den Alphornklängen von Manfred Schwarzkopf. Nach einer kleinen Rundfahrt geht es zurück zum Backhaus. Dort warten Kartoffel- und Zwiebelkuchen auf die Teilnehmer. Leider ist die Jubiläumsfeier bereits ausgebucht.

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