Reifezeit Wieder Schützen im Wengert

Bönnigheim / bz 15.08.2018

Die Traubenreife ist schon so weit fortgeschritten, dass dieser Tage die Weinberghut begonnen hat. Das teilt die Stadt Bönnigheim auf ihrer Internet-Seite mit. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang sind in den Weinbergen rund um Bönnigheim jetzt wieder die „Wengertschützen‘ unterwegs, um mit Hilfe von Schreckschusspistolen und Rätschen die Trauben bei Bedarf vor gefräßigen Vögeln zu schützen, da dies in den davon betroffenen Weinbergen massive Qualitätseinbußen nach sich ziehen kann. Geschossen wird dabei nur im „Notfall“, das heißt, wenn auch wirklich Vögel, insbesondere Staren, zu sehen sind. Die Wengertschützen sind laut Mitteilung der Stadt befugt, mit ihren Privatfahrzeugen die Wege in den Weinbergen zu benutzen. Sie seien angewiesen, unbefugtes Betreten der Weinberge zu melden und Diebstahl von Trauben sofort zur Anzeige zu bringen.

Hunde reagieren empfindlich

 Zusätzlich zu den Wengertschützen sind auch Drachen, Schreckbänder, akustische Vogelabwehrgeräte sowie automatisch arbeitende Schreckschussapparate im Einsatz. In der Zeit zwischen 20 Uhr und 7 Uhr ist der Betrieb letzterer Geräte nicht gestattet. Hinweise auf mögliche Fehlfunktionen solcher Apparate nimmt das Ordnungsamt entgegen.

 An die Hundehalter ergeht zusätzlich der Hinweis, dass die Schreckschussapparate und Böllerschüsse der Wengertschützen für Hundeohren sehr laut sind und es daher schon des öfteren vorgekommen ist, dass Hunde sich durch den Knall erschrocken haben und ausgerissen sind. Deshalb die Bitte: Während der Zeit der Traubenlese mit dem Hund besser außerhalb der Weinberge spazieren zu gehen oder beim Spaziergang durch die Weinberge die Hunde an die Leine zu nehmen.

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