Viel Vergnügen in Tripsdrill“, sollen die Besucher auch im kommenden Frühjahr, Sommer und Herbst haben, trotz Coronavirus und momentanen Beeinträchtigungen der Versammlungsfreiheit, die die Pandemie mit sich bringt.

„Wir gehen fest davon aus, dass wir am 4. April die Saison starten können, pünktlich wie geplant. Klar ist trotzdem für uns, dass die Sicherheit der Gäste und der Besucher höchste Priorität hat. Darum beobachten wir die Situation ganz genau. Wir sind gerade dabei, einen Maßnahmenkatalog zu entwickeln, wie man das Risiko der Übertragung von Coronaviren minimieren kann“, erklärt der Sprecher des Erlebnisparks Tripsdrill, Birger Meierjohann, gegenüber der BZ.

Zu diesen Maßnahmen gehört als erstes die Sensibilisierung der Mitarbeiter für die besondere Situation, die auch in der langen Geschichte des Freizeitparks eine einmalige ist. „Wir haben unsere Mitarbeiter schriftlich auf die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts verwiesen, um Infektionskrankheiten zu vermeiden. Das sind sehr einfache Maßnahmen, die ja im Grunde genommen zur Routine gehören. Es ist wichtig zu sehen, dass nicht nur bei Corona, sondern auch bei anderen Infektionskrankheiten mit ganz einfachen Maßnahmen das Risiko minimiert werden kann“ macht Meierjohann deutlich.

Freizeitparks schließen sich kurz

In der aktuellen Ausnahmesituation wegen der Verbreitung des Coronavirus schlössen sich die deutschen Freizeitparks untereinander kurz, um sich über die aktuelle Lage zu beraten, erklärt Meierjohann. „Wir sind auch mit unserem Verband der Deutschen Freizeitparks und Freizeitunternehmen (VDFU) im Gespräch und mit den Behörden. Wie gesagt: Aktuell geht Deutschland davon aus, dass Saisonstarts pünktlich erfolgen können“, betont der Tripsdrill-Sprecher.

Große Freifläche

Was dem Freizeitpark entgegenkommt bei der Verbreitung der gefürchteten Coronaviren, ist die große Freifläche. „Wir haben eine große Fläche. Inklusive Wildparadies sind das 77 Hektar, auf denen sich die Besucher unter freiem Himmel verteilen. Daher sehen wir für uns kein erhöhtes Risiko. Wenn unsere Besucher und unsere Mitarbeiter selbst verantwortlich darauf achten, gewisse Grundregeln einzuhalten, die das RKI empfiehlt“, macht Meierjohann deutlich.

Was die „Baustelle“ angeht – die Erlebnispark-Leitung plant im Laufe des Frühjahrs zwei neue Achterbahnen zu eröffnen – gingen die Arbeiten zwar gut voran, doch der „Rattenschwanz“, der am Bau nur einer solchen neuen Achterbahn hänge, sei lang. „Wir stellen uns eine Öffnung im Lauf des Frühjahrs vor. Einen genauen Termin nennen können wir noch nicht“, so der Pressesprecher. Wenn man derzeit an der Baustelle vorbeifährt, sieht man schon, dass fast alle Schienenteile verbaut wurden. Nur noch einige wenige fehlen. Aber es gehört noch viel mehr dazu.

Auch die Technik in den Warteschlangenbereichen muss installiert werden. Wege müssen bebaut werden, Bepflanzungen angelegt. Der Bau und die Einrichtung des Bahnhofs der Achterbahn „Volldampf“ sei „eine größere Angelegenheit“, so Meierjohann. Die Fertigstellung des Bahnhofs für die zweite Achterbahn „Hals-über-Kopf“ sei ohnehin erst für 2021 geplant, macht der Pressesprecher deutlich.