Startschuss Steinbach-Brücke wird saniert

Freudental / Von Uwe Deecke 28.07.2018

Schon im Dezember 2017 war die Sanierung der kleinen Steinbach-Brücke kurz vor der Vergabe, doch das ganze Projekt wurde damals zurückgestellt. Im Raum stand plötzlich ein Landesprogramm zur Brückensanierung, das die Kommune wahrnehmen wollte. Mit Erfolg. Ende Juni gab das Landesverkehrsministerium bekannt, dass der Antrag der Gemeinde mit 90 000 Euro bewilligt wird.

Zwei Monate gesperrt

Zum Zug kommt mit der Firma Lukas Gläser der günstigste Anbieter der ersten Ausschreibung zu einem Bruttopreis von rund 148 000 Euro. Das Grünbeet, das früher einmal auf der Brücke in den Beton gesetzt wurde und in dem nun Pflanzen wachsen, soll dabei endlich entfernt werden. Hier dringt ungehindert Wasser ein und beschädigt das Bauwerk mit unbekanntem Alter, das auch Schäden durch Chloride aus dem Streusalz aufweist, was zu Rost in den Bewehrungen und Absplittern des Betons führt. Deshalb wird der Beton des Fußgängerwegs am Rand der Brücke abgetragen und neu aufgebaut. Mit Planungs- und Nebenkosten kam die Sanierung damals auf rund 130 000 Euro brutto, nun werden rund 170 000 Euro fällig. Los geht es bereits Ende September: Dann wird die Brücke für die ganze Bauzeit von rund zwei Monaten gesperrt.

Bürgermeister Alexander Fleig bedankte sich für den Einsatz der beiden Landtagsabgeordneten Fabian Gramling und Daniel Renkonen, die sich für die Brückensanierung stark gemacht hatten. Ebenso lobte er das Entgegenkommen der ausführenden Firma, das Angebot so lange aufrecht zu erhalten.

Im Zuge der Baumaßnahme auch neue Stellplätze am Kleeblattheim zu schaffen, schlug Andreas Büdenbender von der Bürgergruppe vor. Fleig versprach dafür auf die Planer zuzugehen. Das Gremium stimmte der Vergabe einstimmig zu.

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