Schule Schüler schreiben 284 Briefe für die Freiheit

Selina Reuchlin (links) und Cara Schächtel, Schülerinnen der Jahrgangsstufe 1 am AAG, beim Sortieren und Zählen der Briefe.
Selina Reuchlin (links) und Cara Schächtel, Schülerinnen der Jahrgangsstufe 1 am AAG, beim Sortieren und Zählen der Briefe. © Foto: Christian Efler
Bönnigheim. „ / bz 29.12.2017

Kann ein Brief ein Menschenleben retten?“ Diese Frage stellten sich zahlreiche  Schüler am Alfred-Amann-Gymnasium (AAG), berichtet Schulpressesprecher Christian Efler. Einer vielleicht nicht, aber ein paar Tausende schon. „Jeder Brief kann einem Menschen in Not helfen, vor Folter schützen, ein Leben verändern“, ist Lehrerin Christina Donati von der Wirkung der Aktion überzeugt. Die vielen positiven Entwicklungen für Menschen, für die sich Amnesty International in den letzten Jahren eingesetzt habe, zeigten, dass sich der Einsatz lohnt. Und das in einer Zeit, in der das Briefeschreiben zunehmend vom digitalen Kommunizieren abgelöst wird.

Anlässlich des „Tages der Menschenrechte“ Anfang Dezember  beteiligten sich die Schüler des AAG mit insgesamt 284 Briefen und wurden so ein Teil der weltweiten Aktion, erklärt Christian Efler: „Geschrieben wurde im Gemeinschaftskundeunterricht, da sich auf diese Weise Kompetenzen wie politische Partizipation und Solidarität außerhalb des klassischen Unterrichts erfahren lassen und das Bewusstsein für Menschenrechte, Verantwortung und Unrecht geschärft wird.“

So hätten die jungen Briefeschreiber im Bönnigheimer Schulzentrum ein Gespür dafür bekommen, dass es viele Orte auf der Welt gibt, an denen man für Dinge bestraft wird, die in Deutschland als Selbstverständlichkeit gelten.

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