Richtfest gefeiert werden konnte beim Neubau des Pädagogisch-Kulturellen Centrums Ehemalige Synagoge Freudental (PKC) am Donnerstag. Auf dem Grundstück Strombergstraße 21 steht nach dem Abbruch des Bestandsgebäudes jetzt der Rohbau mit der Holzkonstruktion, teilt Dr. Andreas Fritz vom Landratsamt mit. „Die Konzeption des Neubaus ermöglicht ein attraktives Angebot für die vielfältigen Besuchergruppen“, sagte Landrat Dr. Rainer Haas beim Richtfest. Der Neubau wird nach zwölfmonatiger Bauzeit voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2020 fertiggestellt.

Die PKC-Erweiterung schließe sich sehr harmonisch an das Hauptgebäude an, stellte der Landrat bei der Baustellenbesichtigung fest. „Ich freue mich, dass der Kreistag 2018 die Erweiterung einstimmig befürwortet hat“, so der Chef der Kreisverwaltung und stellvertretende PKC-Vorsitzende. Die moderne Planung in Holzbauweise überzeuge ihn bereits jetzt im Rohbaustadium, so Haas weiter. „Das PKC wird durch die Erweiterung zukunftsfähig aufgestellt und kann seine Lernangebote für die verschiedenen Zielgruppen besser verwirklichen“, so Haas. Bisher kam das PKC sowohl bei den Lernangeboten, als auch bei den Unterbringungsmöglichkeiten an seine Grenzen, Doppelbelegungen von Gruppen waren aufgrund des fehlenden zweiten Seminarraums nicht möglich. Im Erdgeschoss des Neubaus wird ein Seminarraum mit 34 Quadratmetern entstehen, der durch einen Zugang mit dem Hauptgebäude verbunden wird. Im Obergeschoss und im Dachgeschoss werden je zwei Einzelzimmer mit separaten Sanitäranlagen eingerichtet. Insgesamt ergibt sich mit dem Keller eine Nutzfläche von 142 Quadratmetern. Die Gesamtkosten werden mit 680 000 Euro veranschlagt, die Wüstenrot-Stiftung unterstützt das Vorhaben mit 50 000 Euro.