Der Bönnigheimer Wochenmarkt erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Bei den aktuellen Temperaturen könnte man meinen, dass die Händler und ihre Produkte vor zusätzliche Herausforderungen gestellt werden. Dem ist allerdings nur bedingt so. Für manche Marktbeschicker sei die Kälte sogar vorteilhaft.

Die Fleisch- und Wurstwaren von „Feinkost Ferro“ etwa müssen sowieso gekühlt werden. Auch für die Produkte der „Erligheimer Mühle“ seien die niedrigen Temperaturen optimal. Hier seien vor allem trockene Bedingungen ausschlaggebend. Beim „Käsestand Ute Fiebig & Co. OHG“ läuft trotz der Kälte noch die Kühlung. Lediglich bei den beiden Obst- und Gemüseständen „Bio Landes“ und „Kirchbachhof“ hat der Winter allerdings nicht ausschließlich Vorteile.

Auch wenn niedrige Temperaturen hier für die meisten Produkte optimal sind, stellen sie die Marktbeschicker vor zusätzliche Herausforderungen. Avocados und Bananen etwa benötigen 14 Grad Celcius. Hierfür werden diese Produkte bei „Bio Landes“ mit einer Wärmelampe bestrahlt. Die meisten Produkte hätten es im Winter allerdings einfacher als im Sommer. Erst bei Minusgraden werde aktiv geheizt, berichtet Erich Weiberle vom „Kirchbachhof“. Die Kälte stellt daher die Verkäufer und Besucher des Wochenmarktes vor größere Herausforderungen als die Marktleute und deren Produkte.