Freundental Neuer Wohnraum zwischen Garten- und Strombergstraße

Für die Gartengrundstücke zwischen Gartenstraße (links) und Irwin-Stein-Weg (Bildmitte) hat die Gemeinde einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan auf den Weg gebracht.
Für die Gartengrundstücke zwischen Gartenstraße (links) und Irwin-Stein-Weg (Bildmitte) hat die Gemeinde einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan auf den Weg gebracht. © Foto: Martin Kalb
Von Uwe Deecke 19.06.2018

Viele Anwohner gibt es hier mitten im Ort, wo der Irwin-Stein-Weg endet und die Kommune früher einmal eine Verlängerung angedacht hatte. Sie besitzt dafür das Grundstück, das von Anwohnern im Lauf der Jahre genutzt wurde, eine Erschließung kam aber nicht zustande. Entsprechend groß war das Interesse, als der Bebauungsplan das erste Mal vorgestellt worden war, die Anwohner befürchteten eine zu massive Bebauung. Die Idee, den Weg noch zu realisieren sei vorläufig vom Tisch, so Bürgermeister Alexander Fleig auf Anfrage der BZ, gleichwohl wird zwischen Garten- und Strombergstraße gebaut und Wohnraum geschaffen.

Geplant ist der Neubau eines Einzel- und eines Doppelhauses, die Erschließung der Neubauten soll über einen neu herzustellenden Straßenstich entlang der bebauten Nachbarparzelle über die Gartenstraße erfolgen. Der Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplans umfasst eine Fläche von rund 1010 Quadratmeter. In den Gebäuden mit zwei Stockwerken und Einliegerwohnung sollen insgesamt vier Wohneinheiten entstehen. Es sind vier Stellplätze sowie drei Carports vorgesehen, sodass der von der Landesbauordnung geforderte Stellplatzschlüssel von einem Stellplatz übertroffen wird. Zulässig ist nach dem Bebauungsplan nur ein Satteldach mit 30 bis 40 Grad Neigung.

Nach der ersten Öffentlichkeitsbeteiligung wurde nun der Bebauungsplan geändert und diese Woche im Gemeinderat behandelt. Nachdem von den angrenzenden Anwohnern die Anregung kam, die geplante Höhe zu reduzieren, wurde in Abstimmung mit dem Vorhabenträger die Höhe des Doppelhauses um 0,6 Meter reduziert, sodass es sich der gesamte Gebäudeverlauf besser in die Umgebungsbebauung einfügt. Weiter wurde für die Fassadengestaltung auf Anregung aus der Bürgerschaft festgelegt, dass nur helle Farben oder Materialien verwendet werden dürfen.

„Das Interesse an Bauplätzen ist riesig. Ich denke, dass es bald umgesetzt wird“, so Fleig in der Sitzung am Mittwoch. Der Gemeinderat stimmte der Aufstellung des geänderten Bebauungsplans bei einer Enthaltung zu.

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