Versorgung Nahwärme bis zur Taubenstraße im Blick

Freudental / Uwe Deecke 13.10.2018

Das Interesse an der Nahwärmeversorgung ist in Freudental da. Im Rahmen des Quartierkonzepts soll nun auch über eine Versorgung des südwestlichen Bereichs der Kommune nachgedacht werden.

Gerade sei der Antrag auf Förderung des Konzepts bewilligt worden, erklärt Bürgermeister Alexander Fleig auf Anfrage der BZ. Die KfW-Bank bezuschusst das Quartierskonzept mit 65 Prozent der Planungskosten, die anfallen. Noch sei aber völlig offen, in welchem Umfang die Nahwärme realisiert werden könne. Es gebe eine relativ enge Bebauung mit Mehrfamilienhäusern und größere Gebäude in dem Viertel, was dafür spreche, und auch den Kindergarten Taubenstraße, der von der Nahwärme versorgt werden könnte.

Es fehlt an Personal

Zugute kommt der Planung, dass ohnehin die Bietigheimer Straße saniert wird und man daher Kosten sparen könne. Die Planung der Straßensanierung wurde im Sommer der Kommune vom Regierungspräsidium angeboten, da es im Land momentan an Personal fehlt (die BZ berichtete).

Die Kommune werde in der Bietigheimer Straße dann auch gleich die Wasserleitung erneuern, so Fleig, an den Abwasserkanälen bestehe kein Handlungsbedarf. Im Zuge des Straßensanierungprogramms für die L1106 erhält die Kommune acht Prozent der Gesamtkosten als Planungspauschale. Daher wurde die Verwaltung auf einer der letzten Sitzungen ermächtigt, eine weitere Vereinbarung mit dem Regierungspräsidium zu treffen.

Dann auch hier gleich die Rohre entlang der Bietighemer Straße zu verlegen liegt also nahe. Die Ausgestaltung des Quartierskonzepts soll aber erst 2019 erfolgen, so Fleig. Dann erst werden die Befragungen starten und Beratungen für die Bürger angeboten, die an einer Nahwärmeversorgung in dem Gebiet interessiert sind.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel