Schule Mit Lösung für Mensa unzufrieden

Bönnigheim / bz 28.09.2017

Der Mensabetrieb für Grundschüler läuft bereits in der Turn- und Festhalle. Für den Gemeinderat ist das aber nur eine Übergangslösung.

Seit Schulbeginn werden hier die Kinder der Ganztagsbetreuung von einem Team versorgt, das die Mittagsverpflegung für die Kinder bereitstellt. Zur Gemeinderatssitzung am Montag hatte Hauptamtsleiter Klaus Walz einige Fotos mitgebracht, die den Ablauf dort zeigen. Im Erdgeschoss werden die Erst- und Zweitklässler verpflegt, einen Stock höher die Schüler der dritten und vierten Klasse.

Das Team sei engagiert, und der Ablauf funktioniere inzwischen gut, lobte Walz die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter. Ein Drittel der Halle wird als Mensa genutzt, die beiden anderen Drittel stehen dem Kindergartensport zur Verfügung. Was noch fehlt, zeigten ebenfalls Fotos: Die Spülmaschine ist zu klein für die Tabletts, die noch mühsam von Hand gereinigt werden müssen. Doch die Neue sei bereits vor Ort und müsse nur noch eingebaut werden, so Walz.

Während der Jahnsaal oben mit rund 80 Plätzen der Mensa reserviert ist, ist der abgeteilte Bereich unten variabel. Er muss bei Veranstaltungen von Vereinen und Kommune dann abgestuhlt werden.

„Hoffentlich nicht der Weisheit letzter Schluss“ sei diese Nutzung, sagte TSV-Vorsitzender und Gemeinderat Dittmar Zäh (UWG). Er regte einen Anbau an die Turn- und Festhalle an, um die Mensa einzurichten. Für die kurzfristige Lösung seien Mittel eingestellt worden, die nun verbraucht seien, so Walz. Diese Nutzung sei vom Gemeinderat beschlossen worden mit der Maßgabe, dass dort noch Veranstaltungen stattfinden könnten.

Auch Gerhard Hepperle von der CDU-Fraktion konnte sich mit der momentanen Lösung nicht anfreunden. Er schlug vor sich nach Grundstücken um das Schulzentrum herum umzusehen, wo ein Mensabetrieb langfristig möglich wäre. Uwe Deecke