Baugebiet Mehr Sicherheit für Fußgänger gefordert

Im Süden der Kommune Erligheim soll das neue Wohngebiet „Aichert II“ liegen.
Im Süden der Kommune Erligheim soll das neue Wohngebiet „Aichert II“ liegen. © Foto: Martin Kalb
Erligheim / Uwe Deecke 07.12.2018

Rund sechs Hektar will die Kommune Erligheim im neuen Flächennutzungsplan bis 2033 als Wohnfläche haben. Geplant sind die Wohnbauflächen Kuhäcker und Fuchsloch, die im Süden der Gemeinde liegen. Davor aber will man bei der geplanten Bebauung von Aichert Nord Nägel mit Köpfen machen. Nur noch bis Ende 2019 gilt der Paragraf 13b des Baugesetzbuches, der eine Bebauung im beschleunigten Verfahren außerhalb des Flächennutzungsplans erlaubt. Mit rund drei Hektar ist Aichert Nord daher schon von Bedeutung, denn es geht um die halbe Fläche dessen, was vielleicht im Flächennutzungsplan bis 2033 genehmigt werden wird.

Rund 50 Bauplätze

Das Büro KMB hatte dafür den Bebauungsplanentwurf ausgearbeitet, der nun im Gemeinderat beschlossen wurde und ab 10. Dezember ausgelegt werden kann. Der Bedarf ist groß, das erfährt Bürgermeister Rainer Schäuffele ständig. Viele Anfragen gibt es für die rund 50 Bauplätze, die mit Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern bebaut werden dürfen.

Streitpunkt in der Gemeinderatssitzung war die Erschließungsstraße, die das Büro von Ost nach West geplant hat. Der Panoramaweg soll nach dem Plan verlängert werden und nach einer Rechtsbiegung später auf „Im Aichert“ südlich des Friedhofs treffen. Diskutiert wurde eine Wendeplatte an der Stelle oder die Verlängerung, die die Verwaltung priorisiere, so Bürgermeister Rainer Schäuffele. Damit einher gehe ein getrennter Rad- und Fußweg zur Schule, für den aber noch Grundstücke gekauft werden müssten. Es gebe schon einige Autofahrer, die aus dem Wohngebiet an der Schule vorbei auf die Hofener Straße fahren, obwohl das nicht erlaubt sei. Mit der verstärkten Bebauung werde sich vermutlich das Problem verstärken, so dass ein Fußweg die sicherste Lösung sei.

Nicht einverstanden war das Gremium mit den fehlenden Gehwegen, die von der Verwaltung im Wohngebiet nicht vorgesehen waren. Der Entwurf wurde nun so ergänzt, dass an den Planstraßen an einer Seite ein Gehweg gebaut werden muss.

Mit einem schnellen Verfahren rechnet Schäuffele nicht. Zunächst müssten die Grundstückskäufe getätigt werden, um an der rechten Seite einen Fußweg herstellen zu können. Er rechnet bis zu einer Satzung des Bebauungsplans mit einer Zeit von mindestens einem halben Jahr.

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