Löchgau Investitionen für 2018 auf Rekordniveau

Rund 1,1 Millionen sind in diesem Jahr für die Sanierung der Jakob-Löffler-Schule eingeplant. Bis 2021 werden ingesamt 3,8 Millionen investiert.
Rund 1,1 Millionen sind in diesem Jahr für die Sanierung der Jakob-Löffler-Schule eingeplant. Bis 2021 werden ingesamt 3,8 Millionen investiert. © Foto: Werner Kuhnle
Löchgau / Von Uwe Deecke 13.02.2018

Im Gemeinderat erörterte Kämmerer Marc Löffler vor dem kommenden Haushaltsbeschluss, wohin das Geld in Löchgau fließen soll. Investitionen in Höhe von 6,13 Millionen Euro sind in Löchgau in diesem Jahr geplant, der Haushalt steigt damit nach 16,7 Millionen Euro (2017) auf ein Rekordvolumen von 19,13 Millionen Euro.

Umstellen auf LED möchte man in der Sporthalle Greuth die Beleuchtung, „was sich schnell amortisiert“, so Löffler. 45 000 Euro werden dafür aufgewendet, nachdem die derzeitige Hallenbeleuchtung immer mehr Defekte aufweist. Auch am Walheimer Weg soll nun auf LED-Technik umgestellt werden, was sich in der Kasse spürbar bemerkbar machen werde, sagte Löffler.  „Finanziell konnten wir 50 Prozent der Stromkosten durch LED einsparen“, erklärte der Kämmerer zu dem bisherigen Ausbau.

Sanierung der Schule

Die größten Investitionen liegen in der Ortskernsanierung, der Schulsanierung und der Erschließung der Neubaugebiete. Für die Ortskernsanierung stehen 1,3 Millionen Euro im Investitionsplan, die insbesondere für die Gebäude Kirchplatz 2 und 3 aufgewendet werden (die BZ berichtete). Für die Folgejahre bis 2021 sind für die Ortskernsanierung nochmals 2,2 Millionen eingeplant, was auch der Umgestaltung des Parkplatzes Nonnengasse zugute kommt.

Die Sanierung und der Umbau der Jakob-Löffler-Schule werden ebenfalls teuer: 1,1 Millionen stehen dafür in diesem Jahr im Plan, rund 3,8 Millionen bis 2021. Für die Erschließung des Neubaugebiets „Lüssen“ sind 1,65 Millionen vorgesehen. Aktuell stehen keine Bauplätze aus Neubaugebieten mehr zur Verfügung, was die Kommune zum Handeln veranlasst. Auch Mittel für den Grunderwerb, insbesondere im Ortskern, fallen unter diese Summe.

Zu den größeren Investitionen gehört die Feuerwehr: 505 000 Euro sind für die Ersatzbeschaffung eines Löschfahrzeugs und die energetische Sanierung des Magazins vorgesehen (die BZ berichtete).

Beruhigt zeigte sich die Verwaltung, dass beim Brand der Alten Kelter die Versicherung den Schaden übernimmt. Auch in Freizeitanlagen und Spielplätze wird investiert: 35 000 Euro sind vorgesehen für Ersatzbeschaffungen sowie ein Großspielgerät auf dem Waldspielplatz. Im Teilhaushalt 8 stehen 250 000 Euro im Plan: Sie fließen vor allem im Bereich Abwasser in die Sanierung des Tulpenwegs sowie des Regenüberlaufbeckens, die die Kommune im letzten Jahr vergeben hatte. Am Tulpenweg muss im Zuge der Erschließung des Baugebiets „Lüssen“ nicht nur ein Regenwasserkanal sondern auch der Gehweg gebaut werden.

Für den Jugendbereich sind ebenfalls Mehrausgaben geplant: 15 000 Euro stehen für regelmäßige Beschaffungen und die Schaffung eines Jugendtreffpunkts im Freien zur Verfügung. Dort soll den Jugendlichen ein weiterer Treffpunkt geboten werden, um die Situation an der Schule und dem Bürgergarten dauerhaft zu verbessern. Wo dieser dann sein könnte, muss im Gemeinderat noch diskutiert werden.

Gute Arbeit

Bürgermeister Robert Feil dankte seiner Kämmerei für die gute Arbeit an dem Haushalt, „der sich sehen lassen kann“. Er soll nach den Stellungnahmen der Fraktionen in der kommenden Sitzung des Gemeinderates als Satzung verabschiedet werden.

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