Bönnigheim Erweiterung und Platz für Neues

Der Otto-Mecheels-Bau bietet Platz für 160 Mitarbeiter der Hohenstein Institute.
Der Otto-Mecheels-Bau bietet Platz für 160 Mitarbeiter der Hohenstein Institute. © Foto: Martin Kalb
Bönnigheim / JÜRGEN KUNZ 29.10.2013
Mit einer Summe von neun Millionen ist das neue Dienstleistungsgebäude die größte Einzelinvestition der Hohenstein Institute, und mit der Namensgebung wird an den Gründer erinnert: Otto-Mecheels-Bau.

"Eine Einweihung hat was Tolles. Man setzt einen Termin und bis dahin muss es fertig sein", so begrüßte Institutsleiter Professor Dr. Stefan Mecheels gestern rund 120 geladene Gäste zur offiziellen Eröffnung des neuen fast 2600 Quadratmeter großen Forschungs- und Dienstleistungsgebäudes. Mit einer Summe von rund neun Millionen Euro ist der Otto-Mecheels-Bau, der mit seinem Namen nun an den Institutsgründer und Großvater von Stefan Mecheels erinnert, nicht nur die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Hohenstein Institute, das Gebäude bietet Platz für 160 Mitarbeiter und beinhaltet nun den sogenannten Arrival-Komplex, in dem die weltweit versandten Proben angeliefert werden. Außerdem ist im Otto-Mecheels-Bau die Energiezentrale der Hohenstein Institute untergebracht, in der mit einem erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerk das Unternehmen mit Strom, Wärme und Kälte versorgt wird. "Wir können so jährlich rund 700 Tonnen CO2-Emissionen sparen", erklärte Mecheels.

Landrat Dr. Rainer Haas freute sich gestern, in einem Unternehmen im Landkreis von weltweitem Ruf zu sein. "Was in den Hohenstein Instituten geprüft wird, das hat Bestand", lobte Haas und bekannte, dass er das Unternehmen schon mehr als 30 Jahre kenne. Schließlich hat der heutige Landrat zu Beginn seines Studiums als Vertreter für Damenoberbekleidung gearbeitet, verriet er gestern: "Ich weiß also, wovon ich rede."

Herausragend ist für Bönnigheims Bürgermeister Kornelius Bamberger "die rasante Entwicklung der Hohenstein Institute, auch in räumlicher Ausprägung". Spitzentechnologie, bestens ausgebildete Mitarbeiter und eine gute Infrastruktur, für Letztere habe die Stadt das Mögliche getan, so kennzeichnete das Stadtoberhaupt das Unternehmen. Er erinnerte an die ersten Gespräche mit Professor Mecheels im März 2010 über die Möglichkeiten von Erweiterungsflächen, zumal die Expansion in einem regionalen Grünzug entstehen sollten. Positive Rückmeldungen vom Landrat habe es im Dezember 2010 gegeben, und von Februar bis Juli wurde der Bebauungsplan erarbeitet und mit allen beteiligten Behörden abgestimmt. In nur 18 Monaten wurde ab März 2012 die erste Phase der Erweiterung nach den Plänen des Kirchheimer Architekten Carsten Körner umgesetzt.

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