Schule Ein Planspiel zur europäischen Politik

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c des Alfred-Amann-Gymnasiums Bönnigheim (AAG) schlüpften bei einem Planspiel in die Rollen von europäischen Regierungschefs.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c des Alfred-Amann-Gymnasiums Bönnigheim (AAG) schlüpften bei einem Planspiel in die Rollen von europäischen Regierungschefs. © Foto: AAG
Bönnigheim / bz 05.06.2018

Die Schüler der Klasse 9c des Alfred-Amann-Gymnasiums Bönnigheim (AAG) schlüpften im Rahmen eines Gemeinschaftskundeprojekts in die Rollen von europäischen Regierungschefs sowie die der zuständigen Minister im Europäischen Rat und berieten in einem Planspiel über die „Festung Europa“, berichtet die Schule.

Geleitet von Mitarbeitern der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, machten sich die Schüler mit der Asyl- und Flüchtlingspolitik vertraut und lernten die verschiedenen inhaltlichen Standpunkte der Mitgliedsstaaten kennen. Im Planspiel wird versucht, zu einer gemeinsamen Lösung zu gelangen.

Im Gegensatz zur Politik konnten sie in der letzten Minute noch einen Konsens finden: Geflüchtete und Asylsuchende werden nach einem Quotensystem innerhalb der EU verteilt. Bei der Ermittlung von Aufnahmequoten wurden Faktoren wie die Wirtschaftskraft eines Staates, Bevölkerungszahl oder die Fläche berücksichtigt. Zudem einigten sie sich darauf, die Verteilung der Kosten durch einen gemeinsamen EU-Flüchtlingsfonds zu regeln.

Was in der Realität noch nicht geklappt hat, war auch in der Simulation schwierig. So stellten sich Österreich und Ungarn auch im Planspiel lange quer, sodass sich die Ratsmitglieder zu Beginn nur auf einen Ausbau der gemeinsamen Grenzschutzagentur „FRONTEX“ einigen konnten.

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