Bönnigheim Albverein Bönnigheim auf dem Traufweg auf der Schwäbischen Alb unterwegs

Auch der strömende Regen konnte den Wanderern des Albvereins Bönnigheim die Laune nicht verderben.
Auch der strömende Regen konnte den Wanderern des Albvereins Bönnigheim die Laune nicht verderben. © Foto: Albverein
Bönnigheim / BZ 30.10.2013
46 Wanderer der Bönnigheimer Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins waren mit bunten Regenschirmen und -mänteln bewehrt auf dem Traufweg am nördlichen Rand der Schwäbischen Alb über Fels und Wurzeln unterwegs.

Los ging es am 20. Oktober in Bönnigheim bei strömendem Regen, doch nach dem Engelberg-Tunnel konnten die Scheibenwischer abgestellt werden, und man konnte der kommenden Wanderung optimistischer entgegensehen. Beim Onstmettinger Parkplatz "Stich" begann die Wanderung entlang des Albtraufs. Verwöhnt von einigen Sonnenstrahlen konnte man die von den Wanderführern angekündigten herrlichen Ausblicke auf die Burg Hohenzollern genießen, die sich - ganz romantisches Traumschloss - über einem herbstlich bunten Bergkegel erhob.

Bei einsetzendem Regen wurden Schirme aufgespannt und Regenmäntel hervorgeholt, und es ging weiter zum "Zeller Horn", dem besten Aussichtspunkt zur Burg Hohenzollern. Von Aussicht konnte jedoch keine Rede sein. Die Burg erschien als schemenhaftes Luftschloss über dem wabernden Wolkenmeer.

Über heimtückisch rutschige Wurzeln und glitschigen Fels führte der Weg weiter zu Backofenfelsen und Raichbergturm, wo auf dem nahegelegenen Parkplatz "Fuchsfarm" der Bus ein trockenes Asyl für die hungrigen Wanderer bot.

Nach dem Mittagsvesper wurde die Wandergruppe um die Fuchsfarm geführt. In ihr werden nicht, wie der Namen vermuten lässt, Füchse gehalten, sondern sie ist ein Freizeit- und Schulungszentrum des Albvereins, dessen Renovierung die Ortsgruppe Bönnigheim durch eine großzügige Spende unterstützt hatte. Die Vereinskarawane zog weiter, immer noch im strömenden Regen, zum Hangenden Stein - einem ins Nichts ragenden Fels, von dem sich leider nur ein eingeschränkter Blick über das Tal bot.

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