Projekte „Singen macht gescheit“

Gabriele Szczegulski 15.05.2018

Luthers Leben: Kein einfacher Stoff für Erst- und Zweitklässler. Mit einer besonderen Kooperation gelang es der Schillerschule Bissingen und der evangelischen Kirchengemeinde Bissingen mit Kantor Joachim Göller, das 15. Jahrhundert lebendig werden zu lassen. Die Jury des Schulpreises überzeugte das „Luther Musical“, sodass die Schillerschule in der Kategorie Klassen 1 und 2 den zweiten Preis errang.

Und dieses Musikprojekt war nicht das einzige, das sich für den Schulpreis der Bietigheimer Zeitung und der Kreissparkasse Ludwigsburg bewarb.  Die Kulturwoche am Alfred-Amann-Gymnasium, den Gastgebern der diesjährigen Schulpreis-Verleihung, ist ein Beispiel für klassenübergreifende Teamarbeit: Ein Projektteam der SMV organisiert einen Talentabend, an dem der „Goldene Alfred“ an Schülertalente verliehen wird. Mit ihrer Idee schafften die Gymnasiasten es, das betonte die Jury, aus der Schulveranstaltung einen Kultevent für die ganze Stadt zu machen. 

Die Kirbachschule Hohenhaslach initiierte ein Singprojekt, das sich auf die gesamte Teilgemeinde Hohenhaslach auswirkte und damit für die Schulpreisjury „gelebte Dorfgemeinschaft“ symbolisiert. Unter Einbeziehung des Arbeitskreises Asyl sowie dem Altenheim organisierte die Kirbachschule Chorproben von Schülern, Eltern und Bewohnern aus Flüchtlingsunterkünften. Jugendbegleiterin Christiane Hähnle leitete das Projekt. Bei der Preisverleihung riss der Chor, dessen älteste Sängerin 88 Jahre alt ist, das Publikum mit. Die Hohenhaslacher, meinte die Jury, haben ein „starkes Signal über alle Generationen und Trennendes hinweg gesetzt“. „Singen macht gescheit und glücklich“, sagte  Christiane Hähnle.

Eine Brücke zwischen Jung und Alt sowie Schule und Verein schlug das Projekt „Licht“ der Grundschule Freudental. Die Schule veranstaltete ein Kooperationskonzert mit dem Liederkranz Freudental auf dem Seniorennachmittag der Gemeinde. Auch dieses Projekt wirke durch die Musik in die Gemeinde hinein, so die Jury.

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