Posaunenchor „Posaunissimo“ eröffnet Jubiläum

Das Ensemble „Posaunissimo“ gab in der Löchgauer Peterskirche ein Konzert.
Das Ensemble „Posaunissimo“ gab in der Löchgauer Peterskirche ein Konzert. © Foto: Posaunenchor Löchgau
Löchgau / bz 14.02.2018

Der Löchgauer Posaunenchor feiert 2018 sein 60-jähriges Bestehen mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen (die BZ berichtete). Den Auftakt machte das eindrucksvolle Konzert der Posaunenklasse der Würzburger Musikhochschule Anfang Februar in der Peterskirche.

Elfköpfige Besetzung

Die Studenten, bestens vorbereitet von Professor Andreas Kraft, präsentierten bereits zum zweiten Mal in der gut besuchten Peterskirche ein abwechslungsreiches Programm unterschiedlicher Stilrichtungen. Die Werke für die elfköpfige Besetzung waren nicht zuletzt dank der hervorragenden Akustik des Löchgauer Gotteshauses beeindruckend klangvoll, berichtet Joachim Jauß vom Löchgauer Posaunenchor. So nahm beispielsweise die Komposition „Triana“ des Spaniers Albeniz, den Hörer mit auf eine Reise durch Albeniz’ Heimatland.

Gekonnt war die Bearbeitung der „Kinderlieder“ Mendelssohns, ursprünglich ein Klavierwerk, hier von einem Posaunenquartett mit feinem Gespür umgesetzt, ebenso wie „Fly me to the moon“, bekannt durch die Interpretation Frank Sinatras.

Solist aus Löchgau

Auch die Soloauftritte der angehenden Berufsmusiker, an der Orgel begleitet von Wolfgang Bamberger, machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis, heißt es in einer Mitteilung des Posaunenchors. Einer der Solisten war (mit einem Originalwerk von Guy Ropartz) der Löchgauer David Schmid, der seine erste Ausbildung an der Posaune im Posaunenchor Löchgau und an der Musikschule Bietigheim erhalten hat. Für ihren Applaus wurden die Zuhörer mit einer Zugabe und dem Versprechen, wieder nach Löchgau zu kommen, belohnt.

Info Die nächste Veranstaltung im Rahmen des Jubiläumsjahres des Löchgauer Posaunenchors ist ein Auftritt des Schwäbischen Posaunendienstes am Samstag, 28. April.

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