Pfadfinder Ranger-Stamm hat schon 40 Mitglieder

Junge Blaubeurer Royal Rangers sind gerne draußen in der Natur.
Junge Blaubeurer Royal Rangers sind gerne draußen in der Natur. © Foto: Jürgen Reyinger
Blaubeuren / Thomas Spanhel 12.10.2018

Seit knapp einem Jahr gibt es in Blaubeuren den 528. Stamm der „Royal Rangers“ in Deutschland. Er wurde von Mitarbeitern des Hauses der Hoffnung gegründet, rund 40 junge Leute internationaler Herkunft kommen regelmäßig, um in der Natur Spaß zu haben und Gemeinschaft mit Gleichaltrigen zu erleben. Es gibt Teams für „Starter“ von sechs bis acht Jahren, Kundschafter für Neun- bis Elfjährige, Pfadfinder im Alter von 12 bis 14 und „Pfadranger“ von 15 bis 17 Jahren. Die Geschwister Amir und Mobina sind seit vergangenem Jahr in zwei verschiedenen Gruppen begeistert mit dabei, haben kaum eine Gruppenstunde verpasst.

„Ganz nebenbei lernen dir Kinder auch Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit der Natur und anderen Menschen“, sagt Jürgen Reyinger, Pastor des Hauses der Hoffnung. Alle Mitarbeiter des Ranger-Stamms haben entsprechende Ausbildungen absolviert – im National Training Camps (NTC), Jugendleiter Camps (JLTC) und durch die JuleiCa-Ausbildung. Die Royal Rangers wurden in den 80er Jahren gegründet, sind inzwischen eine große deutsche Pfadfinder-Organisation mit mehr als 18 000 Mitgliedern und Mitglied im Jugendwerk des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden, einem anerkannten Träger der freien Jugendhilfe.

Als sichtbares Zeichen der Verbundenheit bekommen die Rangers eine einheitliche Kluft, die Gemeinschaft stiftet und soziale Unterschiede verwischen soll: „Mit ihrer Kluft sind alle Kinder gleich“, sagt Niusha, ehrenamtliche Teamleiterin. Die Kinder eignen sich Pfadfindertechniken an und und übernehmen eigenständig bei sozialen Diensten Verantwortung für andere. Es geht um Orientierung im Gelände, die Anwendung von Erster Hilfe, Kenntnis von Knoten sowie Zelt- und Campbauten. Ein Höhepunkt der Arbeit sind die Zeltlager.

Info Treffpunkt des Royal Ranger-Stamms ist jeden Freitag (außer in den Schulferien) um 17 im Garten neben dem Haus der Hoffnung. Am Sonntag, 21. Oktober gestalten die jungen Leute im Haus der Hoffnung einen Gottesdienst, anschließend wird gegrillt und über die Arbeit informiert.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel