Tourismus Erste Schilder des neuen Leitsystems in Blaubeuren stehen schon

Das neue Leitsystem  soll vor allem Touristen helfen, sich schnell zurecht zu finden- hier Schilder am Rathaus.
Das neue Leitsystem soll vor allem Touristen helfen, sich schnell zurecht zu finden- hier Schilder am Rathaus. © Foto: mp
Blaubeuren / mp 05.10.2018

Wenn ein Sprichwort auch heute noch zutrifft, dann dies: „Was lange währt, wird endlich gut.“ Denn es hat knapp vier Jahre von der Beschlussfassung, für Blaubeuren und die Touristen ein neues Leitsystem zu schaffen gedauert, bis die Schilder wirklich aufgestellt wurden. Eigentlich hätten die neuen Schilder schon ein Jahr früher stehen sollen, aber wie sagt Bürgermeister Jörg Seibold dazu: „Nun ist es ein Jahr später geworden, Schaden entstanden ist keiner.“

2014 beschloss der Gemeinderat besagtes Leitsystem, es folgen viele Sitzungen eines dafür gebildeten Arbeitskreises. Dass es länger als geplant gedauert hat, hat auch damit zu tun, dass der Gemeinderat den in der Sitzung im Januar 2017  vorgelegten Grafikvorschlag ablehnte. So musste der Arbeitskreis erneut zusammentreten und die Optik beraten. Mehr als ein Jahr ging dann ins Land, bevor das Thema erneut im Gemeinderat behandelt und der Auftrag vergeben wurde. Aber jetzt sind die schmucken Schilder fertig und hängen teilweise auch schon. So zum Beispiel am Rathaus (siehe Foto). Die restlichen sollen demnächst folgen.

Auf den schlanken Hinweisschildern ist ein Richtungspfeil, der den Suchenden sagt, wohin sie gehen sollen. Und eine Entfernungsangabe, damit sie wissen, wie lange sie unterwegs sind.

Aber in der Blaubeurer Altstadt sind die Wege eh kurz. Und schließlich fallen noch die unterschiedlichen farblichen Markierungen auf. Das sollen sie auch, sagt Bernhard Rieger, der auch für Tourismus im Rathaus zuständig ist. Doch einen tieferen Sinn sollte der Betrachter bei den unterschiedlichen Farben nicht suchen. Es gibt nämlich keinen. Rieger: „Die Farben dienen nur als Eyecatcher.“ Immerhin ist das Schild zum Blautopf aber in blau  gehalten. Ach ja: Eine offizielle Übergabe gibt es auch noch.

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