Thanheim Zum Schutz der biologischen Vielfalt

Die Gemeinde Thanheim soll bunter werden, deshalb wird in Zusammenarbeit mit dem Jugendforum die Wand hinter dem Feuerwehrhaus in einem Graffiti-Workshop besprüht. Motivvorschlag: Öffentliche Gebäude von Thanheim und der Schriftzug Thanheim. Der Workshop findet am Samstag, 15. September, statt und wird von Graffiti Criss, der schon den Workshop an der Umspannstation der ENBW beim Kindergarten leitete, begleitet.
Die Gemeinde Thanheim soll bunter werden, deshalb wird in Zusammenarbeit mit dem Jugendforum die Wand hinter dem Feuerwehrhaus in einem Graffiti-Workshop besprüht. Motivvorschlag: Öffentliche Gebäude von Thanheim und der Schriftzug Thanheim. Der Workshop findet am Samstag, 15. September, statt und wird von Graffiti Criss, der schon den Workshop an der Umspannstation der ENBW beim Kindergarten leitete, begleitet. © Foto: hz
Thanheim / SWP 26.07.2018
Thanheim schlägt die Aufnahme des Ebersbergs mit seinen angrenzenden Gebieten als Fauna-Flora-Habitat-Gebiete vor.

Natur und Landschaft sind unverzichtbare Lebensgrundlage für Tiere, Pflanzen und uns Menschen. Deshalb sind die Ziele des Naturschutzes die Erhaltung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts sowie der Regenerationsfähigkeit und die nachhaltige Nutzungsfähigkeit der Naturgüter.

Besondere Bedeutung hat der Schutz der biologischen Vielfalt, der Tier- und Pflanzenwelt und ihrer Lebensstätten und Lebensräume. Denn Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der Erholungswert von Natur und Landschaft sind heute mehr denn je unersetzbar.

Rund ums „Blick ins Ländle“ wachsen teils sehr seltene und geschützte Wildblumen wie der Hummel-Ragwurz (Orchidee), Fliegen-Ragwurz, Weißes Waldvögelein (Orchidee des Jahres 2017), diverse andere Orchideenarten wie Gefleckte Kucksblume, Knabenkräuter, Frauenschuh sowie Türkenbund Lilien und viele mehr.

Der Ortschaftsrat Thanheim beschloss deshalb in seiner jüngsten Sitzung, dem Regierungspräsidium die Aufnahme des Ebersbergs mit seinen angrenzenden Gebieten wie Streuobstwiese, Waldrefugiumsgebiete und Lichtwaldgebiete zur Aufnahme als FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitate) vorzuschlagen.

Gremium sagt Nein

Des Weiteren diskutierte der Ortschaftsrat den Wunsch eines  Anliegers, der eine Teilfläche des öffentlichen Weges (Flurstück 532) zwischen seinen beiden Grundstücken erwerben oder pachten möchte, um für seine Hunde einen großen umzäunten Auslauf schaffen zu können. Laut Auskunft des Anliegers wird der Weg nicht mehr benutzt. Unter dem Weg liegen im oberen Teil Leitungen der ENBW und im unteren Teil ein Abwasserkanal. Rechtlich müsste der Weg sowohl beim Kauf als auch bei Verpachtung entwidmet werden. Das Gremium stimmte dem Verkauf oder der Verpachtung des Weges mehrheitlich nicht zu.

Weitere Entscheidungen des Ortschaftsrates

Die Musikkapelle Thanheim kann mit Zustimmung des Ortschaftsrates ab September einmal wöchentlich den Schulsaal für den Unterricht ihrer Musikschüler nutzen. Der Tag wird noch festgelegt.

Die Malerarbeiten im Kühlraum in der Leichenhalle sowie an den Außentüren sind abgeschlossen.

Einige Wald- und Feldwege wurden in letzter Zeit neu hergerichtet und befinden sich jetzt in gutem Zustand.

Ergebnis einer zweitägigen Geschwindigkeitsmessung/Verkehrszählung: Gerät stand auf Höhe der ehemaligen Gaststätte „Morchel“, Fahrtrichtung Albstadt. Die Messung fand vom 6. Juni (10 Uhr) bis 8. Juni (12 Uhr) statt. Von 4165 Fahrzeugen waren 2103 mit mehr als 60 Stundenkilometern in den Ort gerast. Die Spitzengeschwindigkeit lag bei 121 Stundenkilometern. Vom Ortsschild bis zum Messpunkt befinden sich zwei sehr unübersichtliche Einmündungen in die L360. Der Ortschaftsrat fragt sich, wie lange das Verkehrsamt diesen Missstand noch in Kauf nimmt. Alle bisher vom Ortschaftsrat eingebrachten Vorschläge zur Verkehrsberuhigung wurden abgelehnt.

Der Rad-/Gehweg zwischen Bisingen und Thanheim befindet sich in einem schlechten Zustand. Hier sieht der Ortschaftsrat Instandsetzungsbedarf.

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