Bisingen Zu wenig Fahrgäste für den "bibu"

STA 25.04.2013

Seit Oktober vergangenen Jahres rollt der Bisinger Ortsbus, liebevoll auch "bibu" genannt, durch die Gemeinde. Maximal 35 000 Euro pro Jahr will sich die Gemeinde Bisingen das neue Angebot kosten lassen - aber das ist bei leeren Haushaltskassen natürlich schon viel. Und so wird drauf gesetzt, dass die neue innerörtliche Buslinie auch wirklich das ist, was viele Bisinger wollen.

Erste Zählungen aber zeigen leider ein anderes Bild. Im Schnitt steigen "täglich 8,8 Fahrgäste" ein, gab Bürgermeister Joachim Krüger in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt. "Das ist nicht so toll".

Jetzt soll die Anbindung der Ortsteile optimiert werden, nicht mit dem "bibu", sondern den herkömmlichen Buslinie.

Zwei Jahre auf Probe soll der Ortsbus fahren. Dann sollen die Fahrgastzahlen ausgewertet werden, geschaut werden, ob sich die Einrichtung tatsächlich lohnt. Die Hechinger Verkehrsbetriebe Wiest und Schürmann und auch das Landratsamt Zollernalbkreis unterstützen das Angebot - ansonsten hätte die Gemeinde mehr zahlen müssen.

Der " bibu" ist in den Verkehrsverbund Naldo eingebunden. Die Fahrgäste können dort Fahrkarten für das Naldogebiet kaufen beziehungsweise umgekehrt mit Naldofahrscheinen den Ortsbus nutzen. Es können Tages-, Wochen- oder Monatstickets gelöst werden.